Harry_B schrieb:
Es sollte nur verdeutlichen, dass der Rauch tatsächlich durch einen Bürobrand (besonders das Plastik) entstanden sein kann und nicht unbedingt künstlich erzeugt worden sein muss.
Aha. OK.
Harry_B schrieb:
Du vermutest also, dass die Rauchklappen nicht funktioniert haben und das Gebäude durch den Schornstein-Effekt ausgebrannt ist?
Nein.
Entweder haben hier diese Brandschotte wirklich nicht funktioniert oder es brannte auf diesen Etagen. Was zwangsläufig die Frage nach der Zündquelle für diese Feuer dort aufwirft.
Harry_B schrieb:
Für den NIST-Report bräuchtest du allein sogar als englischer Muttersprachler einige Jahre, und selbst dann würdest du nur an dem Punkt ankommen, an dem der Einsturz begann. Über den Verlauf des Einsturzes der Zwillingstürme steht dort nichts, abgesehen von dem Pile-Driver-Modell, das aufgrund der Fallzeiten widerlegt ist.
Ich will doch nicht den ganzen NIST-Report durchackern. Ich will nur wissen, ob NIST was über diese Rauchwolken aus den obersten Etagen schreibt. Der Einsturz an sich interessiert mich in diesem Thema nicht.
Harry_B schrieb:
Im letzten Bericht wurde wenigstens der Verlauf des Einsturzes von WTC 7 behandelt, und das ist einen genauen Blick wert, insbesondere die Computermodelle, die den Verlauf des Einsturzes erklären sollen, aber eher dazu geeignet sind zu beweisen, dass ein durch Feuer verursachter Einsturz deutlich anders verlaufen wäre: Das Gebäude wäre umgekippt statt in sich selbst zusammenzufallen.
Dass diese Animationen überhaupt erstellt und veröffentlicht wurden, kann ich mir nur durch Sabotage innerhalb von NIST erklären, aber das ist ein Thema für den WTC7-Thread.
Das würde besser in ein neues Thema zum Einsturz von WTC 7 passen.
Harry_B schrieb:
Wenn der schwarze Rauch nicht von Schmorbränden kam, was glaubst du denn wo er herkam?
Wenn Thermit oder Nanothermit verwendet wurde, glaubst du nicht, dass das hell geleuchtet hätte?
Das habe ich oben erklärt: um das Licht vom Thermit-Brennschneiden abzuschirmen, wo es nicht durch andere Mittel abgeschirmt werden konnte, und ich kann mir kaum einen geringeren Aufwand vorstellen, als eine Rauchbombe zu zünden, wo eine Thermitbombe oder Brennschneidvorrichtung schon installiert ist.
Aus der Einschlagsstelle? Oder kam von dort kein schwarzer Rauch?
Oder aber auch aus einem isolierten Feuerherd, welcher nicht vom Brand in der Einschlagszone verursacht wurde. So wie möglicherweise die vermutlichen Feuer auf den obersten Etagen des Südturms.
Außerdem bezweifele ich, daß die Außenträger zerschnitten wurden, weder von Nanothermit noch durch irgendein Sprengstoff. Dafür geben die FEMA-Fotografien vom Ground Zero keine Hinweise. Die gezeigten Außenträger weisen keine Anzeichen auf Schnittkanten auf. Auch nicht die Spandrillen (spandrels). Es sieht eher so aus, als seien diese an den Bolzen gebrochen, die meisten Spandrillen an den Flanschplatten (splice plates). Entweder brachen die Bolzen oder diese scherten aus den Löchern aus.
Ebenso an den Kernsäulen. Die gezeigten Hohlkastenstützen (box columns) brachen fast alle an den waagrechten Schweißnähten. Die Doppel-T-Stützen (H-columns) an den Flanschplatten und Bolzen. Einige auf den Bildern gezeigten Übergänge (column transitions) von Box-Stützen zu Doppel-T-Stützen, brachen ebenfalls an den Schweißnähten.
Natürlich stellt sich die Frage, ob die Kernsäulen tatsächlich an Überlastung und von sich selber aus brachen oder möglicherweise durch eine seitwärts auftretende Energie gebrochen wurden.
Ich habe vergeblich nach durch den Stahl zerschnittenen Stahlsäulen gesucht! Offenbar hat man hier eine raffiniertere Abrissmethode angewendet, um wenig Spuren zu erzeugen.
Die einzigen Elemente die ich für einen Angriff bei den Zwillingstürme favoritisiere, sind der Kern und vielleicht noch die Gebäudeecken, damit die vier einzelnen Fassadenseiten den Halt verlieren und so besser nach außen klappen, wie bei einer Pappschachtel, bei der man die Ecken bis zum Boden durchschneidet. Aber das Kerngerüst, als die alles zusammenhaltende Wirbelsäule auf jeden Fall.
Das würde aber besser in ein anderes Thema passen.