Dirk Gerhardt
Seit 2002 als engagierter 9/11 Beobachter im Internet unter dem Namen Sitting Bull bekannt.
Rezension des Buches: 9/11: Der Kampf um die Wahrheit
"Verschwörungstheorien" zum 11. September lassen jeden fast zwangsläufig zum Medienkritiker werden, sofern man eine Hinterfragung des Ereignisses trotz diverser Verhinderungsgründe wagt. Es gibt allerhand Fragen, die sich stellen- und immer noch sehr, sehr viele, die einfach z.B. die wissenschaftlichen Beweise für eine Sprengung der World Trade Center nicht ernst nehmen, weil einfach niemand drüber berichtet.
Markus B. Klöckner, der vor kurzem sein Buch: "9/11- Der Kampf um die Wahrheit" vorgelegt hat, ist kein Verschwörungstheoretiker. Aber für seine Kritik hat er, selbst Journalist, einen beinahe einzigartigen Einblick. Ich habe dieses Buch gelesen und für das 911-archiv rezensiert. Anbei die Rezension. Gleichzeitig haben wir netterweise ein Interview mit Herrn Klöckner führen dürfen, dieses ist ebenso gerade veröffentlicht worden.
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Endlich! Mag man meinen. Es geht um "9/11 Der Kampf um die Wahrheit", von Marcus B. Klöckner, erschienen als Telepolis Buch im Heise Verlag. Es wurde dringend Zeit für dieses Buch, fast hätte man bis heute meinen können, es hätte niemand bemerkt und aufgearbeitet, wie unreflektiert die Medien nach dem 11. September die Erklärungs-Version des Weißen Hauses übernahmen. Und später, als sich Zweifel und eine Gegenöffentlichkeit formierten, während das Weiße Haus wiederholt der Lüge überführt wurde, wie eben diese Medien mit unfairen und unlauteren, nach Journalisten-Kodex verpöhnten Methoden gegen die 9/11-Zweifel ankämpften. Die "Verschwörungstheorie", als Kampfbegriff mit der Konnotation Schwachsinn, wurde gepflegt. Jede Hinterfragung wurde so unmöglich gemacht, der Preis der Wahrheit ins Unendliche getrieben.
Nun, damit ist nun Schluß. Klöckner legt mit seinem Werk eine erstmalige Aufarbeitung der Thematik vor. Klöckner, selbst Journalist, der schon für viele Printmedien gearbeitet hat, ist kein Nestbeschmutzer. Sondern jemand, der klar und analytisch vorgeht, um mit dem gebotenen Abstand diese eigentlich unfaßbare Mediengeschichte zu dokumentieren.
Er beginnt damit, die wichtigsten Köpfe der Gegenöffentlichkeit in Sachen 9/11 zu skizzieren. Dann wird das 9/11 Truth Movement inkl. Innenansicht vorgestellt und eine Darstellung der Ziele vorgenommen. Auch eine Kritik an diesen wird vorgetragen - zu Recht.
Denn viele Behauptungen und Thesen sogenannter 9/11 Truther sind ja auch in der Tat abenteuerlich, aber nur diese werden immer wieder widerlegt, während die Medien andere, heiklere - und bis heute unwiderlegte, aber falsifizierbare, wissenschaftliche Hypothesen und Themen nie behandeln. Klöckner differenziert dabei- journalistisch richtig:
"Allerdings trifft die veranschlagte Kritik bei Weitem nicht auf alle 9/11 Skeptiker zu. Der Schweizer Forscher Daniele Ganser, der US-9/11-Kritiker David Ray Griffin oder etwa der deutsche 9/11 Blogger Dirk Gerhardt dokumentieren in ihrer Arbeit zum 11. September Differenziertheit und um Sachlichkeit bemühte Aufklärung."
Danke für das Lob! Man darf eben nicht alle über einen Kamm scheren, anhand einzelner, abstruser und widerlegter Punkte alles in Bausch und Bogen und ohne weitere inhaltiche Beschäftigung verdammen! Genau das machen aber "Experten" wie Elmar Theveßen oder Prof. Bernd Greiner selbst heute noch in ihren kürzlich vorgelegten Büchern.
Eine Stelle im Buch, auf Seite 100, scheint mir besonders bezeichnend für diese Klientel zu sein. Dort geht es konkret um den Geschichtsprofessor und Historiker Wolfgang Wippermann und dessen Realitätsverzerrung (in Sachen von Bülow, wie diesem Antisemitismus untergeschoben wurde, durch Zitatfälschung!):
"Die Wortführer im Stigmatisierungskampf um den Begriff der Verschwörungsheorien [seien] längst nicht so glaubwürdig, ihre Sichtweise sei längst nicht so frei von Widersprüchen, wie sie es für sich beanspruchen und der Öffentlichkeit glaubend machen wollen. Es verwundert nicht, dass gerade die Journalisten, die den Begriff Verschwörungstheorien stigmatisiert sehen wollen, sich genau auf jene Wissenschaftler stützen, die mit dem Anspruch der Unumstößlichkeit erkannt haben wollen, was es mit den Phänomen der Verschwörungstheorien auf sich hat, also Wissenschaftler, die letztlich durch ihre Beiträge zur Diskussion doch nur erkennen lassen, wie großzügig die eigenen subjektiven Glaubensgrundsätze ihr "unantastbares Urteil" über Verschwörungstheorien wohl beeinflusst haben."
Zum Schluß folgt das beste am ganzen Buch, im letzten Kapitel "Die Leitmedien" entlarvt Klöckner die Methoden der Medien. Mit der sogenannten Sequenzanalyse werden die Artikel "Die September-Lüge" von Fichtner aus dem Spiegel 2002, "Ein Wahn stützt den anderen" von Jörg Lau, ebenfalls aus 2003, im Format "Die Zeit" publiziert, sowie Andreas von Bülows Auftritt bei Maischberger 2003, komplett auseinandergenommen und all der Schmutz entlarvt, der von den Medien im Kampf um die Wahrheit ausgekübelt wurde, um sich nicht inhaltlich mit den Thesen beschäftigen zu müssen. Die Artikel sind wirklich so übel, wie man sie in Erinnerung hat! Wo blieb der Aufschrei der ehrenwerten Journalisten? Warum hat es 7 Jahre gedauert, bis das überhaupt mal dokumentiert und aufgedeckt wird (mit Ausnahme der Arbeiterfotografie, die einzige mir bekannte Seite, welche systematisch alles dokumentiert hat!)
4 Sterne gebe ich diesem Buch. Nicht, weil irgendetwas von dem, was da steht, nur 4 Sterne verdient hätte. Es müssten 5 sein. Den Stern Abzug gibt es dafür, dass man an manchen Stellen den Eindruck hat, der Autor kommt viel zu kurz. Es hätte gerne eine tiefergehende Analyse geben können, weitere, detailliertere Ausführungen. Man lechzt förmlich danach! Wie in meinem Interview mit dem Autor, welches gleichzeitig mit dieser Rezension auf der Seite 911-archiv.net veröffentlicht wird, allerdings herauskam, war es die Vorgabe vom Verlag, die Seitenzahl einzugrenzen, Herr Klöckner hätte sonst auch 500 Seiten schreiben können.
Was mir inbesondere fehlt sind: Weitere, aktuelle Sequenz-analysierte Beispiele, nur um zu zeigen, dass sich bis heute kaum etwas an den entlarvten Methoden geändert hat. Nur beispielsweise sei da der Artikel von Andreas Mix vom Stern aus 2008, "Verzweifelte Verschwörungstheoretiker" genannt. Oder auch Beispiele aus dem Ausland, etwa "Popular Mechanics" oder die BBC mit Mike Rudin, um zu demonstrieren, dass auch dort nichts anders läuft.
Mir fehlt zudem eine theoretische Ableitung der Methoden aus den Fallbeispielen. Mir fehlt eine tiefere Behandlung des Themas "Desinformation", welche im Kampf um die Wahrheit ein ernstes Thema ist, sozusagen auch noch ein innerer Feind im 9/11 Truth Movement. Mir fehlt eine tiefere Analyse des Themas "Wirklichkeitskonstruktion" der Leitmedien. Vor allem die Themen "Filterung" und "Auslassung". Eine detaillierte Aufarbeitung darüber, dass nicht alle "Truther" die Medien als Mitglieder einer imaginären Verschwörung bezeichnen, sondern in Wirklichkeit eine ganz eigene Medienkritik entwickelt haben. Allerdings hat Herr Klöckner in oben erwähnten Interview einige meiner Kritikpunkte klären können. Die Geschichte des 9/11 Truth Movements und der Vertreter ist zudem wie vom Verlag angekündigt wirklich nur skizzenhaft und als grobe Übersicht für Neueinsteiger zu verstehen. Auch hier hätte es etwas mehr sein dürfen. 205 Seiten sind eindeutig zu wenig. Ökonomische Zwänge haben diesem sehr, sehr wertvollen Buch daher einen viel zu kleinen Rahmen gegeben und so auch geschadet. Freuen wir und daher auf die Fortsetzung, die ja eindeutig kommen muss! Und hoffentlich auch kommen wird!
Professor Greiner mit perfekter Angstabwehr - Elvis lebt
Gestern hat Prof. Bernd Greiner, Historiker, Politikwissenschaftler und Amerikanist, und Mitglied des Hamburger Instituts für Sozialforschung, sein Buch "9/11: Der Tag, die Angst, die Folgen" im Amerikazentrum in der Hamburger Hafencity vorgestellt.
Ich hatte dieses Buch ja bereits im März rezensiert, der Herr Greiner hat unsägliche Diffamierungen gegen "Verschwörungstheorien" vorne ran gestellt, dann einen tendenziösen, hochstaatsoffiziellen Blick auf El-Kaida und Osama bin Laden geworfen, um schließlich die antidemokratischen Tendenzen der jüngeren Geschichte der USA sehr genau zu beschreiben. Was mich schon die ganze Zeit fragen lässt, warum er dies am Anfang unbedingt machen musste- Aufmerksamkeit der Medien erheischen? Sicherlich wird jemand, der "Verschwörungstheorien" widerlegt, gerne rumgereicht. Und so ist es ja auch.
Nun, gestern ging es nicht um Verschwörungstheorien, und wenn, dann nur in Ansätzen - über die Offizielle. Herr Greiner hat hauptsächlich über die besorgniserregenden antidemokratischen Entwicklungen in den USA referiert. Das hat er gut gemacht.
Ein paar Dinge hat der Abend aber gezeigt. Professoren können unglaublich borniert, aber gleichzeit absolut von sich überzeugt sein, selbst wenn sie lächerliche kognitive Dissonanz-Angstabwehrreflexe zeigen. Der Diskurs einer solchen Veranstaltung folgt völlig der Vorstellung der Moderation, echter freier Austausch kommt nicht zustande. Und wir "Schurkenelemente", sind da hoffnungslos unterlegen, egal wie rhetorisch gewandt.
Und einige wenige im Publikum zeigten Unwissenheit gepaart mit rassistischen Tendenzen gegen den Islam, zweiteres aus ersterem folgend. Eine Person im Publikum sagte, man hätte doch diese Moschee, wo der Atta in Hamburg war, überwachen sollen. Dass dies seit 1998 gemacht wurde, nicht nur bei der Al-Quds-Moschee, sondern auch bei Attas Wohnung in der Marienstraße 54 in Harburg, scheint man schlicht nicht zu wissen.
So weit zum Negativen. Es gab aber auch Positives. Sven-Alexander Elies von Nanothermit.de hat vor Beginn der Veranstaltung einen "Erinnern wir uns an Gebäude 7"-Flyer an alle Besucher verteilt, stets freundlich fragend, ob man diesen haben wolle, stets sich bedankend, wenn wieder jemand diesen nahm. Eigentlich jeder hat diesen auch genommen. Ein Herr war besonders schockiert und fragte nach, warum er diesen Flyer bekommen hätte, nachdem der diesen gelesen hatte. Elies war schnell dabei, zu erläutern, warum es eine neue Untersuchung bräuchte, WTC 7, dazu die Fema Appendix C-Studie in Farbe in der Tasche. Er kann das echt gut. Ich half aus, wo ich konnte, die Wissenschaftler und AE911Truth erwähnend. Zumindest Zweifel und Fragezeichen haben wir so geweckt, der Herr kündigte an, sich selbst mal WTC 7 anzuschauen.
Zum Vortrag von Herrn Greiner: Am Ende haben Elies und ich den doch noch zu einer Stellungnahme zu "Verschwörungstheorien" getrieben, in eine unsägliche Entgleisung.
Jeder konnte nur eine Frage stellen, meine war sinngemäß, da Greiner zuvor die US-Wahl-Betrugsverdacht bei der Präsidentenwahl in 2000 angesprochen und dann abgewürgt hatte, ob er denn wüsste, das die New York Times als Konsortialführer der Nachzählung der Florida-Stimmen im August 2001 sagte, die Ergebnisse seien fertig, aber man könne sie noch nicht veröffentlichen, später, nach 9/11, sind sie dann unter irreführenden Überschriften und der Konzentration auf die falschen Teile der Nachzählung (Butterfly-Ballots, Under/Overvotes) bekannt gegeben worden, was aber kaum einer wüsste, Al Gore hatte regulär Florida und damit die US-Präsidentschaft gewonnen. Dies hätte man aber nicht so kommunizieren können, weil man einen US-Präsidenten im Krieg nicht angreifen dürfe.
Und dazu, bei all den antidemokratischen Tendenzen, die Mitglieder der Bush-Admin an den Tag legten, Rumsfeld und Cheney mit ihren Continuity of Government, Perle und Wolfowitz, letzterer als Schüler von Leo Strauss, der einen äußeren Feind zur inneren Einigung propagierte, ob das nicht ein paar Zufälle zu viel seien, dass genau dann 9/11 passierte, was dem "schwachen Präsidenten Bush" half.
Seine Antworten, sinngemäß: Die Leute aus der Bush-Regierung seien alles "Kalte Krieger" gewesen, man könne diesen keinen Vorwurf daraus machen, dass diese in ihren gefestigten Denkschemata auf 9/11 geantwortet hätten. Und die US-Wahl wäre auch nicht revidiert worden, auch ohne 9/11, weil dies dem Präsidentenamt zu sehr schaden würde.
Irgenwie kamen mir die Antworten falsch vor. Aber so viel Zeit zum Nachdenken hatte ich nicht. Mir ist nur später aufgefallen, dass Greiner nie, auch nicht in seinem Buch, das Rumsfeld-Cheney-Team B mit seinen künstlichen Bedrohungsszenarieren erwähnt und anscheinend auch noch nie etwas von Tiefenpolitik oder der Strategie der Spannung gehört haben kann.
Elies hatte nach seiner eigenen Vorstellung nur eine Frage an Herrn Greiner und die Moderatorin Frau Beckmann-Schulz: "Wann haben Sie das erste Mal WTC 7 einstürzen sehen?"
Eine sehr kurze, prägnante Frage. Erst hat Prof. Greiner versucht, diese zu ignorieren. Als das Publikum dann auf eine Antwort drängte, gab es die werwundernde Antwort von Greiner darauf: "Elvis lebt". Auf dem Niveau bewegen sich Professoren? Das war ja nicht mal ansatzweise inhaltlich, sondern ist nur diffamierend. Oder eben inszenierte Lebenslüge und Angstabwehr. Herr Professor Greiner hätte sich auch hinstellen können, die Ohren zuhaltend und "Lalalala" singen können- es wäre das gleiche gewesen.
Verschwörungstheorien seien halt samt und sonders Unsinn. Und Frau Beckmann-Schulz folgte dem intellektuellen Übervater, in dem sie "dem habe ich nichts hinzuzufügen" ins Mikro murmelte.
Da sowohl er als auch seine Moderatorin merkten, dass dies doch ein wenig zu einfach sei, vor allem nach einigen Zwischenrufen von uns, führte er dann doch seine Begründungen aus:
Solche Vorstellungen, gemeint waren die Verschwörungstheorien, seien "intellektuelle Monstrositäten". Er hätte sämtliche Punkte geprüft, keiner hätte auch nur den Hauch einer "empirischen Grundlage".
Da platzte mir die Hutschnur, und ich rief ihm dazwischen, dass sein Kapitel über Verschwörungstheorien doch nur auf ganz wenigen Quellen basieren würde, wie dem 9/11 Commission Report oder Aust/Schnibbe. Ausgerechnet! Die schlechtesten Quellen Kritiklos zu übernehmen!
Als letztes stellte Greiner die Frage (wobei die Moderatorin gleich vermerkte, es sei eine rhetorische Frage, weil damit die Veranstaltung beendet sei), warum es denn niemanden gegeben hätte, der ausgepackt hätte, so eine Verschwörung sei nicht geheimzuhalten, weil doch Dutzende Militärs und Geheimdienstmitarbeiter sämtliche Geheimnisse der Bush-Admin ausgeplaudert hätten, diese Regierung sei von einer der verschlossendsten zu einer der transparentesten geworden, sie stand am Ende offener da als manch andere.
Ich glaube, der Herr Greiner hat einfach noch nie etwas von Sibel Edmonds gehört. Oder Randy Glass. Oder Behrooz Sarshar. Oder Kenneth Williams. Oder Coleen Rowley. Oder Harry Samit. Oder Karen Kwiatkoswky. Oder Anthony Shaffer. Oder Ray McGovern. Den Whistleblowern also, aus deren Aussagen man sehr wohl eine andere Deutung von 9/11 herauslesen könnte. Die aber nie ihren Weg in den Mainstream fanden- oder wenn, nicht in die richtigen Zusammenhänge und Schlußfolgerungen. Er weiß anscheinend auch nicht, dass beispielsweise Daniel Ellsberg, der Mann hinter den Pentagon-Papers, aussagt, dass die "Kann kein Geheimnis bewahren-These" selbst ein Cover sei, weil es genug Geheimnisse geben würde, die nie nach Außen dringen würden. Und, dass sich Ellsberg, genau übrigens wie Mike Gravel, sich sehr wohl für eine neue Untersuchung von 9/11 einsetzt. Wie viele viele andere auch.
Nun, es ist wie es ist. Zwei Dinge sind mir eingefallen. Lebenslügen, was man sich selbst oder kollektiv nicht zugeben kann, bedürfen der Verdrängung, sämtlicher Mittel, um die Wahrheit nicht an sich heranzulassen. Greiner scheint mir ein besonders großes Opfer dieser kognitiven Dissonanz zu sein. Und nun haut er uns diese um die Ohren, und wird so ein Medienliebling. Weil die ähnliche Probleme haben. Und, ich dachte an die Seite 100 aus Marcus Klöckners neuem Buch "9/11:Der Kampf um die Wahrheit":
"Die Wortführer im Stigmatisierungskampf um den Begriff der Verschwörungsheorien [seien] längst nicht so glaubwürdig, ihre Sichtweise sei längst nicht so frei von Widersprüchen, wie sie es für sich beanspruchen und der Öffentlichkeit glaubend machen wollen."
"...Wissenschaftler, die letztlich durch ihre Beiträge zur Diskussion doch nur erkennen lassen, wie großzügig die eigenen subjektiven Glaubensgrundsätze ihr "unantastbares Urteil" über Verschwörungstheorien wohl beeinflusst haben."
Noch was Nettes: Wir hatten anschließend noch eine angenehme Diskussion vor der Türe, Grüße an dieser Stelle an die hübsche blonde, deutsch-französische Politologin mit Ambitionen.
9/11 Hörspiele beim WDR - reinhören!
Dank der Initiative einiger mutiger Journalisten und dem Talent von Andreas Westphalen gibt es in den nächsten Wochen gleich mehrere 9/11 relevante Hörspiele im WDR-Radio-Programm.

Angefangen am 30.08.2011, also nächste Woche Dienstag, um 23.00 Uhr auf WDR 3 / 1Live. Man kann schon mal Ausschnitte anhören:
http://www.einslive.de/sendungen/plan_b/soundstories/2011/08/110830_soundstories.jsp
Am 01.09 und 08.09.2011 folgt jeweils um 23.00 Uhr ein Hörspiel, ebenfalls inszeniert von Andreas Westphalen, zum Roman "Das fünfte Flugzeug", welches Mathias Bröckers und Sven Böttcher zusammen unter dem Pseudonym "John S. Cooper" schrieben, ebenfalls auf 1Live:
http://www.einslive.de/sendungen/plan_b/krimi/2011/09/110901_krimi.jsp
Am 07. und 08.10.2011 folgt dann das als "Special" titulierte "Terror" auf WDR5, die Hörspielumsetzung des Romans von Martin Maurer, der von "Gladio" handelt.
Daily Mail berichtet über The Eleventh Day von Summer und Swan
Das im Focus-Hauptartikel aus der letzten Ausgabe 33/11 bereits als "beste Fachbuch zum zehnten Jahrestag" titulierte Buch "The Eleventh Day" vom Anthony Summers und Robbyn Swan schlägt Wellen. In dem wird anscheinend der Spur der staatsterrorististischen Verwicklung nach Saudi-Arabien, aber auch in den Iran nachgegangen. Das berichtete jedenfalls die Daily Mail gestern. (wenn auch noch unter dem Label "Verschwörungstheorien" - Interessant: Wie kann der Focus im gleichen Atemzug und Heft "Verschwörungstheorien" diffamieren, wenn einer der wichtigsten Punkte, die saudische Beteiligung, in diesem Buch anscheinend praktisch bewiesen wird? Konnte der Focus nicht anders? Wie ich hörte, will man wichtige Leserbriefe in der nächsten Ausgabe veröffentlichen, u.a. von Paul Schreyer- war das eine Art Testballon?)

Die Beteiligung einiger Elemente aus dem Iran, von dem aus wirklich am einen oder anderen Ende eine Rolle mitgespielt wurde, siehe z.B. die Flucht des kurzzeitig von London aus als Osama bin Laden-Nachfolger ausgerufenen Saif Al-Adel , wird noch zu untersuchen sein.
Viel wichtiger jedoch: Die Beteiligung höchster saudische Kreise. Denn diese, und vor allem diese, sind der Beweis für den ultimativen Inside Job- über die Verbindungen der Bush-Familie zu den Saudis.
In einem Artikel in der Daily Mail aus UK von gestern wird die Beweislage dafür zusammengefasst.
Evidence linking Saudi Arabia to 9/11 is even stronger, according to the authors.
To begin with, they point out, 95 per cent of Saudi professionals polled about 9/11 stated that they agreed with Bin Laden’s cause.
Bin Laden, who was born into a wealthy Saudi family, was publicly denounced by the government and had his citizenship removed, but Summers and Swan quote a former French intelligence officer, Alain Chouet, who says that this was ‘a subterfuge aimed at the gullible, designed to cover a continuing clandestine relationship’.
They go on to claim, sourcing a U.S official, that two Saudi princes paid bin Laden ‘protection money’ - in return for Al-Qaeda not carrying out operations in Saudi Arabia, the authorities would turn a blind eye to his operations elsewhere.
FBI counter-terrorism chief John O’Neill, speaking before 9/11, summed it up. He’s quoted in the book as saying that ‘all the answers, all the clues that would enable us to dismantle Osama bin Laden's organisation’ were in Saudi Arabia.
The authors unearthed more evidence in the form of a shady Saudi operative called Omar al-Bayoumi, who was alleged to have met two of the hijackers in Los Angeles.
There’s also the fact, they say, that 13 of the 19 hijackers were from Saudi Arabia and that U.S investigators working on the 9/11 inquiry complained of Saudi officials continually blocking requests for information.
And why, they ask, was a Saudi religious official staying at the same Marriott hotel as two of the hijackers the night before 9/11?
The authors also place a huge question mark over George W Bush’s actions after 9/11. They say that 28 pages of the report of Congress’s Joint Inquiry into 9/11 were withheld from the public ‘on the personal orders of George W Bush’.
An explanation for this, they say, came from the inquiry’s staff director, Eleanor Hill.
She said: ‘It had to do with sources of foreign support for the hijackers.’
This information, they point out, is still being withheld.
Wir brauchen nicht viel recherchieren, um zu wissen, dass diese Fakten stimmen, weil u.a. ich das schon seit 2008 oder so in meiner Inside-Job-Liste unter den Punkten 35, 36 und 37 zusammengefasst habe, das Cover-Up dazu an den 28 geschwärzten Seiten im 9/11 Commission Report klar erkennbar ist und vor allem Senator Bob Graham aus Florida dies wieder und wieder bestätigt hat. Die einzige kritische Amerkung von mir wäre, dass Al-Bayoumi die mutmaßlichen Hijacker Al-Midhar und Al-Hazmi nicht nur getroffen hat, sondern unterstützt, angeleitet, ihnen Wohnungen, Verbindungen, Geld etc. besorgt- wie ich zuletzt mittels der dubiosen Rolle von Anwar Al-Awlaki berichtet hatte.
Die geschwärzten Seiten des CR sollen also direkt auf eine Anordnung von Präsident Bush zurückzuführen sein. Die Fragen von WSWS-Journalist Bill von Auken aus 2004 (!) dazu sind auch heute noch bohrend:
Warum sollte der saudische Geheimdienst den Attentätern vom 11. September helfen? Und wie konnte es angesichts der langjährigen und engen Verbindungen zur CIA sein, dass Washington von all dem nichts wusste? Bill von Auken, WSWS
Ja richtig, es konnte nicht sein. Sie wussten davon. Und haben hinterher alle Spuren verwischt. Ermittlungen behindert. Und bis heute hat das Cover-Up Bestand. Bis heute! Übrigens, je mehr dieser Pfad verfolgt werden wird, desto mehr wird sich Richards Clarkes "Gescheiterter Anwerbeversuch von Al-Hazmi und Al-Midhar" als falsche Hypothese herausstellen. Logischer- , nicht nur, zwingenderweise. Diese beiden mutmaßlichen Attentäter standen unter protektivem Cover. Wie viel Beweise braucht es noch?
Große Kampagne der führenden US-Organisationen in Sachen Aufklärung
Sehr gelungen, wie ich finde. Reiht sich nahtlos ein in die bisherige sehr gute Arbeit dieser Teamoperation von Opfer-Angehörigen und technischer Expertise. Wir hatten über diese schon berichtet.
Das andere Video ist ein neuer Kurzfilm der AE911Truth zu WTC 7. In 15 Minuten alles erklärt, auch für Neulinge bestens geeignet.

Diese Produktionen sind auf höchstem Niveau. Und nicht vergessen: Bald erscheint "9/11: Explosive Evidence: Experts speak out". Der Teaser hat zumindest schon mal deutsche Untertitel, weil unsere bestens vernetzten Helfer sich schon da ran gemacht haben! Ihr könnt euch bei den AE911Truth melden und eine öffentliche Präsentation anmelden, dann bekommt ihr den Film!
Hamburgpremiere ist am Sonntag, 11.09.2011, ab 20.00 Uhr, im "B5", Brigittensraße 5, St. Pauli, Eintritt frei, anschließend Diskussion
http://www.youtube.com/watch?v=5jIYy7EqonQ&feature=player_embedded


