Desinformation und Infighting vor neuem Höhepunkt
Was bedeutet Mau-Mau-Countergang? Das ist ganz einfach:
Der Britische Brigadier Frank Kitson beschreibt in seinem Buch "Low Intensity Operations - Subversion, Insurgency & Peacekeeping", wie er in Kenia die Nationalistische Opposition fertiggemacht hat. Er hat einfach eine eigene nationalistische Opposition mit dem selben Namen gegründet und dann mit dieser Organisation Terroranschläge verübt. Er nannte dieses Verfahren Gang and Countergang oder Pseudogang.
Die Briten haben der CIA diese sogenannte "Mao-Mao Countergang"-Methode (bzw Mau-Mau-Methode) später dann ebenfalls beigebracht.
Diese nachgemachten Hearings finden nächste Woche statt. James Fetzer hat dazu kürzlich in einem Forum das Programm und die Teilnehmer veröffentlicht. Im großen und ganzen das Who is Who des 9/11-Verschwörungstheorie-Kernschrotts. Das, was in den großen Medien gerne zitiert wird.
Zum Understatement gehört natürlich auch, herauszustellen, dass DIESES Hearing nicht die Errungenschaften der vorherigen Toronto-Hearings in Abrede stellen will, obwohl man diese natürlich "enttäuschend" fand.
Ein wichtiges Thema dort nun natürlich mal wieder die absolut unhaltbare, unbewiesene und reichlich falsifizierte "Mini-Nuke"-Hypothese.
Schade Joshua Blakeney und Anthony Hall, dass ihr euch für die dunkle Seite der Macht entschieden habt. Fraglich auch, warum Susan Lindauer da mitmacht? Hat sie keine Ahnung von der Historie der Desinformation, die James Fetzer und Kollegen umgibt? Das ist natürlich-leider- absolut möglich. In meinem Buch "Nanospuren" hatte ich mich intensiv mit diesem Punkt auseinandergesetzt. Alle anderen Vertreter dort sind für mich keine Überraschung.
Es gibt weitere schlechte Nachrichten: Nachdem es gelungen war, die Mike Gravel 9/11 Citizen Commission-Initiative zu sprengen, wie berichtet, gibt es mehr und mehr Hinweise, dass auch beim 9/11 Consensus-Projekt der Wurm drin ist. Paul Zarembka ist dort raus, Barrie Zwicker auch, wobei letzterer eh schon lange im Verdacht stand, eine weitere dieser Sockenpuppen zu sein, die immer wieder nach dem gleichen Muster agieren. Siehe die Meldung vom 28.04.2012. Anscheinend mit großem Budget werden Themengebiete aufbereitet, Sachtexte, Webseiten und Bücher geschrieben, die gut sind, so Aufmerksamkeit erhascht, und dann, wenn man sich einigermaßen etabliert hat, tritt man nur noch mit Schwachsinn auf und greift alle anderen Vertreter innerhalb der Bewegung mit ad hominem-Attacken an. Ich kann schon gar nicht mehr zählen, auf wie viele Typen das mittlerweile zugetroffen hat, dieses von mir aufbereitete Entlarvungsschema, es waren sicherlich Dutzende. Wohl kaum ein Zufall...
Außerdem trägt Paul Tassopulos von 911Artists im 911Blogger-Forum offen zur Schau, dass er Fletcher und Woodworth nicht vertraut.
Abgesehen von zwei kleineren Fehlern von Woodworth (die eine Sache war die automatische Verlinkung der Harrit-Studie auf der Institutsseite des englischen Institut of Nanotechnology als Bestätigungsbeweis der Harrit-Studie zu erwähnen- eine Meldung, die es bis zu Oliver Janichs Focus Money-Artikel brachte, aber falsch war) ist mir bisher nichts negatives an ihrem Wirken aufgefallen. Ich stecke da allerdings auch nicht so sehr in den Details, kann aus der Ferne also nur schlecht beurteilen, ob da was dran ist oder nicht.
Die "9/11 Truth"-Bewegung ist seit jeher Ziel aggressiver Zersetzungstaktiken, das ist kein Wunder, bei der politischen Dimension unserer Erkenntnisse und daraus ergebender Forderungen nach einer Neuuntersuchung und -bewertung des 11. Septembers 2001. Ich persönlich denke sogar, dass Cass Sunsteins Philosophie über Zersetzungstaktiken selbst nur eine Ablenkung ist, die uns suggerieren soll, man denke drüber nach, würde so etwas bisher aber nicht machen. Seien wir ehrlich: Da 9/11 ein Inside Job war, werden die orchestrierenden Elemente auch daran gedacht haben, eine mögliche Aufklärung mit bestmöglichen Mitteln abzuwehren. Eine erkennbare Strategie war, Antisemiten wichtige 9/11 Teilthemen "verbrennen" zu lassen, in dem diese die ersten waren, die über wichtige Unteraspekte berichteten. Tobias Audersch hat das in seiner Arbeit ganz gut herausgearbeitet.
Mir fällt dieses Muster mehr und mehr auf: Wer hat als erstes von der Sprengungshypothese gesprochen und die Beweise dafür zitiert? Christopher Bollyn, Eric Hufschmid, Daryl Bradforth-Smith usw. Dennoch darf man diese Strategie getrost als gescheitert bezeichnen, da 9/11 Truth diese subversive "Containment"-Taktik längst gesprengt hat, solche Typen spielen innerhalb der Bewegung keine erkennbare Rolle, spätestens mit dem Auftauchen der AE911Truth ist die Sprengungshypothese vollkommen versachlicht und nicht mit Gruppen-Schubladen-Denken beizukommen.
Ich vertraue weiter meiner Nase, meinem kritischen Verstand und meinen bisherigen "Buddies" sowie den Ratschlägen von Dr. Pepper oder Mark Lane, einer Strategie, mit der ich bisher ganz gut zurechtgekommen bin, wie ich hoffe.
Dirk Gerhardt
Seit 2002 als engagierter 9/11 Beobachter im Internet unter dem Namen Sitting Bull bekannt.
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