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Jul
25
2009
Afghanistan Symposium 12. September 2009 Hannover E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
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Einladung zum Symposium
Gesundheit und Sicherheit

Rückblick und Ausblick nach acht Jahren zivil-militärischer Intervention in Afghanistan
Samstag, 12. September 2009

10.00 Uhr - 17.00 Uhr
Hörsaal F (Gebäude J1), Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover
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Im Gefolge der Terroranschläge vom 11.9.2001 fand in Afghanistan eine internationale militärische Intervention, unter Führung der USA und von NATO-Stäben, und mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrats für die ISAF (International Security Assistance Force) statt.

Die im Norden des Landes stationierten Truppen der Bundeswehr sollen dabei nicht nur im klassisch militärischen Sinne feindliche Verbände bekämpfen und eine Region bewaffnet unter Kontrolle halten, sondern nach dem Konzept der "Provincial Reconstruction Teams" und der zivil-militärischen Zusammenarbeit (CIMIC) zum Wiederaufbau des in weiten Teilen verwüsteten Landes und zum "Nation building" nach jahrzehntelangen Kriegen und Kämpfen wesentlich beitragen. Dabei spielen staatliche und nichtstaatliche Hilfs- und Entwicklungsorganisationen eine bedeutende Rolle.

Es wird inzwischen von den beteiligten Regierungen kaum bestritten, dass der Afghanistaneinsatz, gemessen an den propagierten Ansprüchen, vom Scheitern bedroht ist.

Die US-Regierung als führender Akteur spricht von der Anwendung neuer, massiverer Strategien, wobei die Gefahr einer Eskalation und kaum kontrollierbaren Ausweitung insbesondere nach Pakistan immer deutlicher wird.

§ Welches sind die Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Akteure in Bezug auf die Lage der Bevölkerung in diesem Land, insbesondere in Hinsicht auf die gesundheitliche Situation?

§ Welche alternativen Ideen werden vorgeschlagen, welche Anforderungen sind an einen Strategiewechsel zu stellen, um den Menschen dort wieder ein friedliches und selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen?

§ Welche Wege werden zur Hilfe für die Opfer von Gewalt beschritten, und wie verarbeiten die Soldaten der Bundeswehr die in Afghanistan erlebten Erfahrungen?

In der Nachfolge des 2007 an der MHH durchgeführten Symposiums "Gesundheit im Kontext struktureller und militärischer Gewalt" wollen wir uns nun am konkreten Beispiel erneut mit dieser Thematik befassen.


Referenten und Vorsitzende

Prof. Dr. med. Hans Anton Adams

Stabsstelle für Interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

OFA Dr. med. Volker Eisenlohr

Institut für den Medizinischen Arbeits- und Umweltschutz der Bundeswehr, Berlin

Prof. Dr.med. A. Frewer (angefragt)

Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universität Erlangen

Claudia Haydt

Religionswissenschaftlerin, Soziologin, Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Tübingen

Dr. phil. Peer Heinelt

Politikwissenschaftler, Publizist, Frankfurt am Main

Gerd Höfer

MdB (SPD), Mitglied des Verteidigungsausschusses, Berlin

Christoph Hörstel

Regierungs- und Unternehmensberater, Buchautor "Sprengsatz Afghanistan", München

Matthias Jochheim

Stellvertretender Vorsitzender der IPPNW, Allgemeinarzt, Psychotherapeut, Frankfurt am Main

Prof. Dr. med. Michael Krawinkel

Vorsitzender Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Tropenpädiatrie, Institut für Ernährungswissenschaft, Justus-Liebig-Universität Giessen

Dr. Hans Joachim Lenz

Sozialwissenschaftler, Geschlechterforschung, Ebringen

Katja Maurer

Pressesprecherin medico international, Frankfurt am Main

Dr. phil. Bärbel Miemietz

Gleichstellungsbeauftragte, Medizinische Hochschule Hannover

Dr.med. Aimal Safi

Vorsitzender Solidarfonds Afghanistan, Klinik für Plastische-, Wiederherstellende, Hand- und Mikrochirurgie; Johanniter-Krankenhaus Bonn

Sophia Schelcher

IPPNW-Studierende Gruppe, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. med. Ljiljana Verner

Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

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Veranstalter:

Stabsstelle für Interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin und Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Hochschule Hannover

in Zusammenarbeit mit

IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.


Wissenschaftliche Leitung

Dr. med. Lj. Verner; M. Jochheim, IPPNW; Prof. Dr. med. H.A. Adams


Organisatorische Anfragen

Prof. Dr. med. H.A. Adams
Sekretariat Frau B. Müller
Stabstelle INKM - OE 9050
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
D-30625 Hannover
Tel.: (0511) 532-3495/-3496
Fax: (0511) 532-8033
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Wenn Sie während der Veranstaltung Kinderbetreuung benötigen, wenden Sie sich bitte an Ivanov Christine oder Tel. (0511) 532 64 74



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IPPNW e.V.
Dr. Jens-Peter Steffen
Geschaeftsstelle Deutschland / Central Office Germany
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Koertestrasse 10
D 10967 Berlin
tel: +49 30 698 074 13
fax: +49 30 693 81 66
mobile: 0160 94 162 973

 

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