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Einladung zum Symposium Gesundheit und Sicherheit Rückblick und Ausblick nach acht Jahren zivil-militärischer Intervention in Afghanistan Samstag, 12. September 2009 10.00 Uhr - 17.00 Uhr Hörsaal F (Gebäude J1), Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover weiter zum Artikel... |
Im Gefolge der Terroranschläge vom 11.9.2001 fand in Afghanistan eine internationale militärische Intervention, unter Führung der USA und von NATO-Stäben, und mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrats für die ISAF (International Security Assistance Force) statt.
Die im Norden des Landes stationierten Truppen der Bundeswehr sollen dabei nicht nur im klassisch militärischen Sinne feindliche Verbände bekämpfen und eine Region bewaffnet unter Kontrolle halten, sondern nach dem Konzept der "Provincial Reconstruction Teams" und der zivil-militärischen Zusammenarbeit (CIMIC) zum Wiederaufbau des in weiten Teilen verwüsteten Landes und zum "Nation building" nach jahrzehntelangen Kriegen und Kämpfen wesentlich beitragen. Dabei spielen staatliche und nichtstaatliche Hilfs- und Entwicklungsorganisationen eine bedeutende Rolle.
Es wird inzwischen von den beteiligten Regierungen kaum bestritten, dass der Afghanistaneinsatz, gemessen an den propagierten Ansprüchen, vom Scheitern bedroht ist.
Die US-Regierung als führender Akteur spricht von der Anwendung neuer, massiverer Strategien, wobei die Gefahr einer Eskalation und kaum kontrollierbaren Ausweitung insbesondere nach Pakistan immer deutlicher wird.
§ Welches sind die Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Akteure in Bezug auf die Lage der Bevölkerung in diesem Land, insbesondere in Hinsicht auf die gesundheitliche Situation?
§ Welche alternativen Ideen werden vorgeschlagen, welche Anforderungen sind an einen Strategiewechsel zu stellen, um den Menschen dort wieder ein friedliches und selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen?
§ Welche Wege werden zur Hilfe für die Opfer von Gewalt beschritten, und wie verarbeiten die Soldaten der Bundeswehr die in Afghanistan erlebten Erfahrungen?
In der Nachfolge des 2007 an der MHH durchgeführten Symposiums "Gesundheit im Kontext struktureller und militärischer Gewalt" wollen wir uns nun am konkreten Beispiel erneut mit dieser Thematik befassen.
Referenten und Vorsitzende
Prof. Dr. med. Hans Anton Adams
Stabsstelle für Interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin, Medizinische Hochschule Hannover
OFA Dr. med. Volker Eisenlohr
Institut für den Medizinischen Arbeits- und Umweltschutz der Bundeswehr, Berlin
Prof. Dr.med. A. Frewer (angefragt)
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universität Erlangen
Claudia Haydt
Religionswissenschaftlerin, Soziologin, Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Tübingen
Dr. phil. Peer Heinelt
Politikwissenschaftler, Publizist, Frankfurt am Main
Gerd Höfer
MdB (SPD), Mitglied des Verteidigungsausschusses, Berlin
Christoph Hörstel
Regierungs- und Unternehmensberater, Buchautor "Sprengsatz Afghanistan", München
Matthias Jochheim
Stellvertretender Vorsitzender der IPPNW, Allgemeinarzt, Psychotherapeut, Frankfurt am Main
Prof. Dr. med. Michael Krawinkel
Vorsitzender Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Tropenpädiatrie, Institut für Ernährungswissenschaft, Justus-Liebig-Universität Giessen
Dr. Hans Joachim Lenz
Sozialwissenschaftler, Geschlechterforschung, Ebringen
Katja Maurer
Pressesprecherin medico international, Frankfurt am Main
Dr. phil. Bärbel Miemietz
Gleichstellungsbeauftragte, Medizinische Hochschule Hannover
Dr.med. Aimal Safi
Vorsitzender Solidarfonds Afghanistan, Klinik für Plastische-, Wiederherstellende, Hand- und Mikrochirurgie; Johanniter-Krankenhaus Bonn
Sophia Schelcher
IPPNW-Studierende Gruppe, Medizinische Hochschule Hannover
Dr. med. Ljiljana Verner
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Medizinische Hochschule Hannover
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Veranstalter:
Stabsstelle für Interdisziplinäre Notfall- und Katastrophenmedizin und Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Hochschule Hannover
in Zusammenarbeit mit
IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.
Wissenschaftliche Leitung
Dr. med. Lj. Verner; M. Jochheim, IPPNW; Prof. Dr. med. H.A. Adams
Organisatorische Anfragen
Prof. Dr. med. H.A. Adams
Sekretariat Frau B. Müller
Stabstelle INKM - OE 9050
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
D-30625 Hannover
Tel.: (0511) 532-3495/-3496
Fax: (0511) 532-8033
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Wenn Sie während der Veranstaltung Kinderbetreuung benötigen, wenden Sie sich bitte an Ivanov Christine oder Tel. (0511) 532 64 74
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IPPNW e.V.
Dr. Jens-Peter Steffen
Geschaeftsstelle Deutschland / Central Office Germany
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Koertestrasse 10
D 10967 Berlin
tel: +49 30 698 074 13
fax: +49 30 693 81 66
mobile: 0160 94 162 973
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