Nach Einschätzung von Christoph Hörstel
(wikipedia - Artikel über Christoph Hörstel) sind die wikileaks-Dokumente echt, jedoch vorher seitens US-Regierungsorganisationen durchgesehen und abgeschwächt worden. Es gibt keine "echten" Neuigkeiten. Die Dokumente geben jedoch einen guten Eindruck vom täglichen Kampf der "einfachen" Soldaten vor Ort. Die Dokumente würden jedoch Pakistan beschuldigen, Komplizin der Taliban zu sein.
Laut Hörstel wüssten die USA davon, und im Gegenteil würden sogar einen "falschen" Krieg gegen den Terror in Afghanistan führen. Die Taliban würden unterstützt seitens US-Geheimdienste über Pakistan. Auch die deutsche Bundesregierung wüsste von diesem schmutzigen Doppelspiel der USA Bescheid:
Warning: Spoiler!„Im Juni 2008 sprach ich nach längerem Vorlauf am Telefon und über E-mails schließlich persönlich mit einem regelmäßigen Teilnehmer der wöchentlichen „Geheimdienst-Lage“ im Bundeskanzleramt. Dort berichten alle Dienste über ihre Erkenntnisse. Als ich fragte, ob denn der BND über diese Doppelpolitik der USA informiert sei, den Krieg am Hindukusch heimlich zu befördern, um ihn offen ausweiten zu können, senkte mein Gegenüber den Kopf, sah plötzlich sehr müde aus und gab völlig schnörkellos zu: „Ja, wir wissen das.“ Klar und deutlich. Und es klang nach einem langfristigen Wissen und nach grundsätzlichen Tatbeständen.“
de.wikipedia.org/wiki/Christoph_H%C3%B6rstel
Diese Einschätzung wird geteilt seitens afghanischer Intellektueller und Führer des Landes.
Warning: Spoiler!
Daher ist davon auszugehen, dass "wikileaks" den propagandistischen Boden bereiten soll, um den "Krieg gegen Terror" auszuweiten auf Pakistan und eventuell auch Iran. Die freigegebenen Dokumente sind ein klassisches propagandistisches Instrument im Fachjargon "limited hang-out" genannt.