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TOPIC: Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed

Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed 20 Dec 2009 11:43 #418

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Pakt mit dem Terror:
Die Drahtzieher des 11. September berichten
1.6.2003 | 22:45

Nach Djerba, Bali, Moskau und Kenia haben die blutigen Selbstmordattentate in Riad am 14. Mai 2003 erneut unter Beweis gestellt, dass die Netzwerke des Terrorismus nach wie vor handlungsfähig sind. Der Anschlag in der saudi-arabischen Hauptstadt trug die Handschrift von Al Kaida. Kein Zweifel: Die Schlagkraft von Osama bin Ladens Terrororganisation ist ungebrochen, auch wenn die amerikanischen Behörden und der pakistanische Geheimdienst inzwischen zahlreiche Kader verhaftet haben - darunter die beiden Drahtzieher des Anschlags vom 11. September Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed. Im April 2002 hatten sie zum Interview geladen. Dem Chefkorrespondenten des arabischen Fernsehsenders Al Dschasira, Yosri Fouda war es gelungen, das Netz der Geheimhaltung zu durchdringen und mit den beiden Topterroristen zu sprechen. Vor der Kamera berichteten sie, wie der 11. September von langer Hand vorbereitet, technokratisch geplant und durchgeführt wurde. Nun haben Yosri Fouda und der Chefreporter der Londoner Sunday Times, Nick Fielding, das Material und eine Fülle weiterer Recherchen zu einem Insider-Report verarbeitet, der soeben unter dem Titel "Masterminds of Terror. Die Drahtzieher des 11. September berichten" im Europa Verlag erschienen ist.

Nick Fielding, Yosri Fouda: Masterminds of Terror.
Die Drahtzieher des 11. September berichten. Der Insider-Report von al-Qaida.
Europa Verlag 2003
ISBN: 3-203-77200-0, Preis: 14,90 Euro


Das Buch

Das Buch basiert auf dem weltweit einzigen Interview, das Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed einem Fernsehsender gegeben haben. Bereits die Schilderung, wie Yosri Fouda von London ins pakistanische Karatschi reiste, macht die konspirative Vorgehensweise des Terrornetzwerks deutlich. Während des Gesprächs haben die beiden Drahtzieher des 11. September ein vollständiges, wenn auch nicht gerichtsverwertbares Geständnis abgelegt. Detailliert beschreiben sie die langfristige Vorbereitung der Flugzeugentführungen und erläutern, wie die Kommunikation zwischen Ramzi Binalshibh und Flugzeugentführer Mohammed Atta übers Internet funktionierte. Ramzi Binalshibh, ein ehemaliger Mitbewohner von Atta, war ebenfalls als Pilot vorgesehen, hatte aber kein Visum zum Flugtraining in den USA erhalten. "Alles, was sie mir erzählten, war einfach bizarr", erinnert sich Yosri Fouda. "Damals wusste man ja noch nicht viel. Und allein schon, dass sich die beiden als die Hauptverantwortlichen für den 11. September vorstellten, dass sie mir alle Details der Planungen erzählten, war aufregend und überraschend genug. Aber dann sagten sie mir noch, ursprünglich hätten sie Atomkraftwerke angreifen wollen und würden das auch für die Zukunft nicht ausschließen. Sie erzählten mir von dem letzten Telefonanruf von Mohammed Atta an Ramzi Binalshibh, in dem er das Datum des Anschlags als Rätsel getarnt mitteilte: 'Zwei Stöcke und ein Kuchen mit einem Stock dran' für11.9. Es war absurd."

Außer dem Interview enhält das Buch ausführliche Informationen über die Biografien der Attentäter, die Festnahmen von Binalshibh im September 2002 und von Khalid Sheikh Mohammed im März 2003 und die Struktur von Al Kaida. "Al Kaida wird wie ein internationaler Konzern geführt", sagt Yosri Fouda. "Osama bin Laden ist der Präsident, Khalid Sheikh Mohammed war der Vorstandsvorsitzende, der Mann der Tat, und Ramzi Binalshibh war der gute Geist der Firma, derjenige, der am Morgen als erster da ist und am Abend als letzter geht. Al Kaida betreibt Terror als Business."

Nicht zuletzt dokumentiert "Masterminds of Terror" die Weltsicht der Terroristen und bietet damit einen ungewöhnlichen Einblick sowohl in die Mechanismen der Organisation als auch in die Köpfe ihrer Kader. Yosri Fouda: "Durch meine Interviews habe ich auch die menschlichen Dramen, die auf Seiten der Täter dahinter stehen, mitbekommen, all ihre Hoffnungen, Visionen und Ängste, so seltsam sie auch sein mögen."

Auch wenn Al Kaida mit der Verhaftung von Ramzi Binalshibh und Khalid Sheikh Mohammed einen empfindlichen Schlag hinnehmen musste, ist die Terrorgefahr längst nicht gebannt. Nick Fielding: "An den jüngsten Anschlägen in Riad und in Casablanca sieht man, wie die neue Generation von Al Kaida arbeitet. Während der 11. September eine große logistische Aktion mit internationalem Personal und weltweiter Vernetzung war, sind es jetzt lokale Zellen, die in eigener Regie kleinere Anschläge ausführen. Sie sind nicht so gut ausgebildet wie die Attentäter des 11. September, aber sie sind in der Lage, jederzeit und überall unerwartet zuzuschlagen."

*** Der Artikel ist nicht mehr im WDR Archiv zu finden!
Link:
web.archive.org/web/20030625104938/http:...egel/20030601/6.html
Ein ernüchternder Gedanke, daß man zur Strafverfolgung eines Ladendiebs bessere Beweise braucht als dazu, einen Weltkrieg anzufangen. Anthony Scrivener
Last Edit: 20 Dec 2009 11:44 by Bombjack.
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Aw: Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed 20 Dec 2009 12:00 #419

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9/11 - Die Frage nach den Tätern
Wer ist der echteste Scheich?

Betrachtung zum Pentagon-Geständnis vom 14.3.2007 mit Äußerungen einer Chalid Scheich Mohammed genannten Person (24.3.2007 - ergänzt am 26.3.2007)

[...]
Der als Mastermind der Anschläge vom 11. September 2001 bezeichnete Chalid Scheich Mohammed soll gemäß des Pentagon-Papiers im rechtsfreien Raum des US-Lagers Guantanamo bei einem Verhör am 10.3.2007 bekannt haben: "Ich war verantwortlich für die Operation des 11. September, von A bis Z." Und: "Ich war verantwortlich für die Operation gegen das World Trade Center von 1993." Und weiter gibt er gemäß Pentagon-Veröffentlichung Preis: "Zu den bislang öffentlich nicht bekannten Angriffsplanungen al-Qaidas zählen: die Sprengung des Panamakanals, die Ermordung ehemaliger US-Präsidenten wie zum Beispiel Jimmy Carter, die Sprengung amerikanischer Tanker in der Straße von Gibraltar und im Hafen von Singapur, die Sprengung von Big Ben in London, einen Luftangriff auf das israelische Eilat mit Verkehrsmaschinen aus Saudi-Arabien, die Zerstörung der US-Botschaften in Indonesien, Australien und Japan, die Zerstörung der israelischen Botschaften in Indien, Aserbaidschan, den Philippinen und Australien, Angriffe auf amerikanische Kernkraftwerke, und auf das Nato-Hauptquartier in Mons, Angriffe auf nicht näher bezeichnete 'strategische Ziele' in Israel, die Zerstörung einer Ölraffinerie auf Sumatra, 'die dem früheren US-Außenminister Henry Kissinger gehört'." ('Die Welt' am 15.3.2007) [...]

Link:
www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-...dex-taeter-0028.html
Ein ernüchternder Gedanke, daß man zur Strafverfolgung eines Ladendiebs bessere Beweise braucht als dazu, einen Weltkrieg anzufangen. Anthony Scrivener
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Aw: Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed 26 Apr 2011 09:35 #1967

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Obwohl Osama bin Laden nicht mit 9/11 in Verbindung gebracht werden kann, wandelt das Phantom weiterhin durch die Massenmedien um Angst und Schrecken zu verbreiten. Ganz aktuell werden wieder einmal erfolterte Geständnisse von Khalid Sheik Mohammed herangezogen um den Briten vor der royalen Hochzeit wieder mal den Terrorhype aufzuzwingen.

Al-Qaida soll "atomaren Höllensturm" geplant haben
25.04.2011, 14:29

Die Guantanamo-Protokolle enthüllen Details über die US-Verhöre von Khalid Scheich Mohammed. Der Al-Qaida-Chefplaner soll noch mehr Attentate nach Art des 9/11 geplant zu haben. [...]

www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-en...namo-offen-1.1088873

Übrigens sind die Kommentare unter dem Artikel noch offen ...
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Aw: Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed 26 Apr 2011 18:39 #1974

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Ganz aktuell werden wieder einmal erfolterte Geständnisse von Khalid Sheik Mohammed herangezogen um den Briten vor der royalen Hochzeit wieder mal den Terrorhype aufzuzwingen.

Ich korrigiere mich an dieser Stelle gerne :-)
Soeben habe ich einen schlechten Artikel bei Deutsche Welle gelesen.

Link:
www.dw-world.de/dw/article/0,,15030518,00.html

In dem Artikel wird allerdings angeführt, dass Wikileaks Dokumente veröffentlicht hat, die die willkürliche Verhaftung und die Deportation ins Gefangenenlager Guantanamo "aufdecken". Im Artikel selbst wird dies zunächst angeprangert, dann wendet sich das Blatt allerdings und es wird auf die nach Auffassung des Autors "rechtmäßige" Inhaftierung von Khalid Sheik Mohammed et al hingewiesen.
Man könnte meinen das der eine Skandal - "Sheik Mohammed plant Atomterror..." den anderen ablösen "Guantanamo ist ein Unrechtskonstrukt..." ablösen soll.
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Aw: Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed 26 Apr 2011 18:46 #1976

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In den Kommentaren unter dem Artikel:
Al-Qaida soll "atomaren Höllensturm" geplant haben
25.04.2011, 14:29

www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-en...namo-offen-1.1088873

hat sich auch Andreas Hauß zu Wort gemeldet. er weist darauf hin das Khalid Sheik Mohammed (KSM) längst tot ist, und der GITMO-Insasse ein anderer ist. Die leiche von KSM wurde durch dessen Familie identifiziert so Hauß.

Ich hab nochmal ein bischen gegoogled und bei Arbeiterfotografie etwas zum Thema KSM ausgegraben. Im Artikel werden Unstimmigkeiten zwischen dem toten KSM und demjenigen der 2003 verhaftet wurde aufgezählt.
Über die Person, die das Geständnis im März 2007 im US-Lager Guantanamo abgelegt haben soll, wird folgendes verbreitet:

* DPA, 15.3.2007: "...sagte der Häftling in gebrochenem Englisch"
* Reuters, 15.3.2007: "In gebrochenem Englisch rechtfertigt er die Tat..."
* DPA, 15.3.2007: "Mohammed äußerte sich laut Protokoll dann auch in gebrochenem Englisch vor der dreiköpfigen Militärkommission"
* DPA, 15.3.2007: "Die Äußerungen waren in gebrochenem Englisch und sind von der dpa redaktionell bearbeitet worden"
* Die Welt, 15.3.2007: "Er sprach... überwiegend, wenngleich radebrechend, Englisch"

Dagegen wird in Zusammenhang mit der Person, die am 1.3.2003 verhaftet worden sein soll, folgendes ausgeführt:

* In der im indischen Chandigarh erscheinenden 'The Tribune' ist am 4.3.2003 in Zusammenhang mit der Verhaftung zu lesen: "Fluent in Arabic, English and Urdu, Mohammed is known to have used 60 aliases" Danach spricht er also fließend Arabisch, Englisch und Urdu.

* Ähnliches ist am 3.3.2003 in der 'Berliner Zeitung' zu finden: "Vier Sprachen spricht Chalid Scheich Mohammed fließend: arabisch, englisch, seine Muttersprache Baluchi und die wichtigste Sprache in Pakistan Urdu. Ein Hochschulstudium schloss er 1986 an der North Carolina Agricultural and Technical State University in den USA erfolgreich ab."

Es geht also nicht nur um unterschiedliches Aussehen, sondern auch um extrem unterschiedliche Fähigkeiten. Es ist kaum anzunehmen, daß eine Person infolge von Inhaftierung und Folter eine Sprache verlernt, die sie einmal fließend gesprochen hat.

Quelle:
www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-...dex-taeter-0028.html
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Last Edit: 26 Apr 2011 18:47 by Bombjack.
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Aw: Ramzi Binalshib und Khalid Sheikh Mohammed 06 May 2012 10:45 #2427

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9/11 Commission: Thomas Kean über die Glaubwürdigkeit der angeblichen Geständnisse von KSM

„Es gab keinen Weg, die Glaubwürdigkeit der Aussagen zu überprüfen“ schrieben Kean und Hamilton 2006 in ihrem Buch „Without Precedent“, und stellten die Frage „Wie können wir sagen ob jemand wie Kahlid Sheikh Mohamed die Wahrheit sagt?“.
Bemerkenswerterweise heißt es weiterhin, „wir überlassen es dem Leser [des Kommissions-Berichts], die Glaubwürdigkeit dieser Quellen zu beurteilen, wir hatten dazu keine Gelegenheit.“[21]
[21] Kean & Hamilton, "Without Precedent", August 2006

Zur Vernichtung von Beweismaterial durch die CIA (Videoaufnahmen aus einem geheimgefängnis von unter anderem Khaled Sheik Mohammed)
„Haben sie unsere Untersuchung behindert? Die Antwort ist ein klares 'Ja'. Ob dies ein Verbrechen ist, darüber müssen andere urteilen.“ sagte ein „wütender“ Kean nach Bekanntwerden des Vorgangs.[17]
[17] Eric Lichtblau, „Congress Looks Into Obstruction as Calls for Justice Inquiry Rise“, New York Times, 8.12.2007, www.nytimes.com/2007/12/08/washington/08...tml?_r=1&oref=slogin

smoking-guns.info/index.php/Thomas_H._Kean
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