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11. September 2001

Leseprobe: David R. Griffin - Der mysteriöse Zusammenbruch des World Trade Center 7

3. Kapitel: NISTs Weigerung mit der wahrscheinlichste Hypothese zu beginnen

Der mysteriöse Zusammenbruch des World Trade Center 7
Warum der offizielle Bericht zum 11. September unwissenschaftlich und falsch ist


Daniele Ganser: Was passierte wirklich beim Terror-Anschlag vom 11. September?

Rubrik: Frontpage Was passierte wirklich beim Terror-Anschlag vom 11. September?

Published: 27.09.2005 06:00

9/11: Terror, Lug und Trug

Genau vier Jahre nach dem verheerenden Terroranschlag auf das World Trade Center in New York lud die Kultur-Institution „Rote Fabrik“ den ETH Friedensforscher Daniele Ganser am 11. September zu einem Vortrags-Abend mit anschliessender Podiumsdiskussion ein. (1) Unter dem Titel „9/11: what really happened“ klärte der ETH-Spezialist für verdeckte Kriegsführung das zahlreich erschienene Publikum darüber auf, was am 11. September neben der offiziellen Darstellung auch noch geschah. Von Jakob Lindenmeyer (www.jakob.lindenmeyer.ch/) Das Wichtigste gleich vorweg: Was wirklich zu den Terror-Attentaten am 11. September 2001 führte, das konnte auch der Sicherheitsspezialist Ganser nicht abschliessend beurteilen. Aber immerhin lieferte er den rund 150 9/11-Interessierten im vollbesetzten Clubsaal der Roten Fabrik in Zürich plausible Hintergründe und drei logisch strukturierte Erklärungs-Theorien mit einer systematischen Analyse der zwölf wichtigsten Streitpunkte.

daniele ganser

Daniele Ganser, Friedensforscher
und Spezialist für verdeckte Kriegsführung.


ETH-Forschung zur verdeckten Kriegsführung
Daniele Ganser ist Friedensforscher und Senior Researcher am ETH Center for Security Studies (CSS) (2) Sein Forschungsgebiet ist die verdeckte Kriegsführung, (3) über die „ETH Life“ zu Jahresbeginn berichtete. (4)

Um Licht ins Dunkel dieser grössten und kompliziertesten aller Verschwörungen zu bringen, organisierte Ganser im letzten Sommersemester am Historischen Seminar der Uni Zürich ein Seminar zum Thema: „9/11 – Geschichtsschreibung in den USA“. Sein Ziel lag darin, die Geschichte des offiziellen 9/11-Berichts (5) der amerikanischen Regierung mit zwei alternativen 9/11-Geschichten zu vergleichen.
Ganser untersuchte mit seinen Studenten die historischen Quellen. Obwohl sich die SeminarTeilnehmenden durch 1'800 Seiten amerikanischer Quellenliteratur quälen und eine Prüfung (6) zum 11. September absolvieren mussten, meldeten sich doch 25 interessierte Studierende aus den Bereichen Geschichte und Politologie. Jeder Student beleuchtete in einem Vortrag einen Streitpunkt der verschiedenen Geschichten, woraus sich die systematische Unterteilung der 9/11 Theorien in SURPRISE, MIHOP und LIHOP ergab.

Al-Kaida-Verschwörung unter Osama bin Laden

Die bekannteste Verschwörungstheorie und zugleich die offizielle Version des von der amerikanischen Regierung erstellten 9/11-Reports (5) ist die so genannte SURPRISE-Theorie einer Al-Kaida-Verschwörung unter Führung von Osama bin Laden.
Von Afghanistan aus soll dieser die US Regierung und ihre 15 Geheimdienste so getäuscht haben, dass letztere den Anschlag nicht verhindern konnten. Dass heute immer noch die meisten Leute diese Erklärung als die einzige mögliche Verschwörung betrachten, liegt gemäss Ganser daran, dass die SURPRISE-Theorie über 90 Prozent aller Medienabdeckung geniesst bei Berichten zum 11. September, den nachfolgenden Kriegen in Afghanistan und Irak, sowie dem Kampf gegen das Terror-Netzwerk Al-Kaida.

"Inside Job": Attentate gegen das eigene Volk

Genau das Gegenteil behauptet die MIHOP-Theorie. Die Abkürzung steht für „Make It Happen On Purpose“. Aufgrund zahlreicher Widersprüche der offiziellen Version und vielen Belegen für verdeckte Geheimdienst- und Pentagon-Operationen vor und während den Anschlägen gehen die Anhänger der MIHOP-Theorie davon aus, dass amerikanische Bundesstellen – in erster Linie Geheimdienste und das Pentagon – direkt an den Anschlägen des 11. Septembers beteiligt waren. Eine solche gezielte und von langer Hand geplante Aktion gegen das eigene Volk, um weiterere Kriege zu rechtfertigen – beispielsweise ums knapper werdende Erdöl – wird in Fachkreisen auch als "inside Job" bezeichnet.

Kennedy stoppte "hinterhältigen Plan" des Pentagons

Der älteste Hinweis darauf, dass eine MIHOP-Verschwörung überhaupt denkbar ist, stammt gemäss ETH-Forscher Ganser von 1962. Nach Fidel Castros Revolution in Kuba im Jahr 1959 scheiterte der amerikanische Auslands-Geheimdienst CIA 1961 mit seiner RückeroberungsOperation in der Schweinebucht. Im Folgejahr entwickelte darum das Pentagon mit der "Operation Northwoods" einen Attentats-Plan gegen die eigene Bevölkerung, als Rechtfertigung, um militärisch gegen Kuba vorzugehen. Einerseits war geplant, ein eigenes leeres Flugzeug über Kuba abzuschiessen, anderseits sollten aber auch Bombenattentate in Florida und Washington DC ausgeführt werden, was beides nachträglich den Kubanern zugewiesen worden wäre und den Kriegseintritt der USA bewirkt hätte. Doch der damalige US-Präsident John F. Kennedy und sein Verteidigungsminister Robert McNamara stoppten diesen „hinterhältigen Plan“ des Pentagons und verhinderten dessen Umsetzung. In der Mitte zwischen MIHOP und SURPRISE liegen die Anhänger der LIHOP-Verschwörung. Sie steht für „Let It Happen On Purpose“ und geht davon aus, dass wie in SURPRISE eine Al-KaidaVerschwörung bestand, die aber bereits ums Jahr 2000 von den amerikanischen Geheimdiensten entdeckt und danach nicht etwa gestoppt, sondern für die eigenen Zwecke instrumentalisiert und bewusst zugelassen wurde.

wtc collage
Einschlag des zweiten Flugzeugs in den SüdTurm des World Trade Centers
am 11. Septembers 2001 um 9:03 Lokalzeit in New York
(Ablauf von links oben nach rechts unten).


Schützte Pentagon die Terroristen vor dem FBI?

Ein Hinweis auf eine LIHOP-Verschwörung kommt aus der neusten 9/11 Forschung. Erst vor wenigen Wochen enthüllte Anthony Shaffer, ein 42-jähriger Agent der Defense Intelligence Agency DIA, die vorher völlig unbekannte Pentagon-Operation „Able Danger“, die vom Special Operations Command (SOCOM) in Tampa, Florida geleitet wurde. Durch „Able Danger“ wurden Mohammed Atta, der Anführer der 9/11-Terroristen, und ein weiterer 9/11-Selbstmord-Pilot schon seit Frühling 2000 überwacht, und sogar aktiv vor einer Verhaftung durch die amerikanische Bundespolizei FBI geschützt, so Shaffer. Gemäss der Einschätzung des US-Kongress-Abgeordneten Curt Weldon spielte die Operation „Able Danger“ eine wichtige Rolle bei 9/11. Weldon kritisierte daher scharf, dass die offizielle 9/11-Kommission die Operation für „historisch irrelevant“ befand und in ihrem Report (5) nicht erwähnte, obschon sie von Shaffer darüber informiert worden war.

Rätselhafter Einsturz

Wo also liegt die Wahrheit? Ganser konnte diese Frage nicht beantworten, sondern wies stattdessen auf eine lange Liste von Streitpunkten hin. Eine der verblüffendsten Weglassungen im offiziellen 9/11-Report betrifft das 48-Stockwerke-Hochhaus WTC-7, (7) das am Nachmittag des 11. Septembers in freiem Fall einstürzte, obwohl es nicht von einem Flugzeug gerammt wurde, wie dies bei den Zwillingstürmen der Fall war. MIHOP- und LIHOP-Forscher gehen deshalb von einer Sprengung von WTC-7 aus. Nur: Eine solche Installation von Sprengladungen bräuchte einige Tage Zeit und Zugang zu geschützten Bereichen des Gebäudes. Warum der Untersuchungsbericht den Zusammensturz von WTC-7 nicht in die offizielle Geschichtsschreibung (5) zum 11. September aufgenommen hatte, kann sich auch ETH-Forscher Ganser nicht erklären. Die weiteren im Seminar behandelten Widersprüche zwischen den verschiedenen Theorien betrafen u.a. die entführten Flugzeuge. Speziell A77, das Flugzeug, welches nach offizieller Erklärung ins Pentagon krachte, und UA93, welches angeblich nach einem Kampf bei Shanksville abstürzte. Bei den Zwillings-Türmen ist umstritten, ob sie nun aufgrund des Flugzeug-Einschlags einstürzten oder ob sie gesprengt wurden.

Ungelöste Insider-Geschäfte und Anthrax-Anschläge

Erst seit einem Jahre ist zudem bekannt, so Ganser, dass genau am Tag der Anschläge die Kampflieger des für die Luftverteidigung zuständigen NORAD ein Kriegsspiel ausführten, das einen Terroranschlag simulierte, und dadurch in ihrer Abwehrfunktion stark beeinträchtigt waren. Daher gelang es während über einer Stunde nicht, auch nur ein einziges der vier entführten Flugzeuge abzufangen. Ungeklärt bis heute sind auch die Insider-Geschäfte am Aktienmarkt, welche gemäss

benötigten. Ungelöst ist bis heute auch, wer die nachfolgenden Anthrax-Anschläge verübte, welche die Angst in der Bevölkerung weiter schürten.

Überwindung der Angst fördert Frieden und Freiheit

„Es scheint geradezu eine systematische Strategie zu bestehen, Angst zu verbreiten und die Kulturen gegeneinander aufzuhetzen“, kritisierte Friedensforscher Ganser. Dabei spiele der „Peak Oil“ eine wichtige Rolle, d.h. der Kampf ums knapper werdende Erdöl. Dies sei auch für die Schweiz keine gute Entwicklung. Durch wissenschaftliche Analyse sollten daher offene 9/11Fragen geklärt werden. Es müsse gelingen, in einer globalisierten Welt, in welcher sich die Kulturen stark vermischt haben, friedlich in einer freien Gesellschaft und mit gegenseitiger Achtung zu koexistieren. Dafür gelte es die Angst zu überwinden, wie dies auch ETH-Präsident Olaf Kübler im August anlässlich des Dalai-Lama-Besuchs im ETH Symposium „Fear and Anxiety“ gefordert hatte. (8)

911 commission_report
"Äusserst widersprüchlich und daher ungenügend",
so Gansers Urteil über den offiziellen Abschluss-Report
der “National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States”
(auch bekannt als 9/11-Commission).


Forderung nach unabhängiger Untersuchung

Die offizielle Untersuchung (5) der amerikanischen Regierung ist nach Gansers Ansicht äusserst widersprüchlich und daher ungenügend. „Am besten wäre eine neue und unabhängige internationale Untersuchung, da der Anschlag vom 11. September und die darauf folgenden Kriege noch heute viele Menschen betreffen“, fordert ETH-Forscher Ganser abschliessend.


Footnotes:
(1) Hintergrund-Informationen zur Veranstaltung "9/11 - whatreallyhappened": www.bigbrotherawards.ch/2005/911/
(2) Website des ETH Center for Security Studies (CSS): www.css.ethz.ch/
(3) ETH-Forschungsprojekt zu den Geheimarmeen der NATO: www.isn.ethz.ch/php/collections/coll_gladio.htm
(4) „ETH Life“-Bericht zur Konferenz "Nato Geheimarmeen und P26" “Die dunklen Seiten des Westens“: www.ethlife.ethz.ch/articles/NatoGeheimarmee.html
(5) Abschluss-Report der “National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States” (auch bekannt als 9/11 Commission): www.9-11commission.gov/report/index.htm
(6) 9/11-Prüfung: Wieviel Zeit verstrich zwischen den beiden Flugzeug-Einschlägen? Wann stürzten die beiden Türme ein? Was wissen Sie selbst noch über die Anschläge vom 11. September 2001? Testen Sie Ihre Kenntnisse anhand der Original-Prüfung, die auch die Seminar-Teilnehmenden zu bestehen hatten. Online unter: www.lindenmeyer.ch/911/selbsttest.pdf
(7) Websites mit Hintergrund-Informationen und Videos über den Einsturz des Hochhauses WTC-7: www.wtc7.net und www.whatreallyhappened.com/wtc7.html
(8) ETH Life-Bericht zum Besuch des Dalai Lama am ETH-Symposium "Fear and Anxiety": „Ozean der Weisheit trifft Wissenschaft“: www.ethlife.ethz.ch/articles/dalailama.html


Quelle Originalbeitrag: ETH- Life : Die tägliche Web-Zeitung der ETH Zürich
Link zur Webseite des Autors: http://www.jakob.lindenmeyer.ch/

Dossier: Verwicklung Saudischer Kreise in 9/11

Dossier über
Potenzielle Verwicklung Saudischer Kreise in 9/11 Sowie die Cover-Ups dazu im 9/11 CR und im „Joint Inquiry Committees“ des US-Senats/Kongress-Geheimdienstausschusses

Dossier: Die Sprengung der World Trade Center

Stand 20.08.2011 Übersicht:
Um es zu so einfach wie möglich zu halten: Die World Trade Center wurden gesprengt. Alle Features von Sprengungen waren zu beobachten, keines von Büro- oder Kerosinbänden. Zu den schlagenden Argumenten zählen -2,25 Sekunden Freifall bei WTC 7 -zahlreiche eisenreiche Mikrosphären im WTC-Staub, die über 1.500° C aufgeschmolzen werden mussten, um sich dank der atmossphärischen Oberflächenspannung zu Kugeln formten.

Gerhard Wisnewski: Offener Brief an die Spiegel-Redaktion

25.9.03
Offener Brief an den Spiegel von Gerhard Wisnewski und Willy Brunner

Der Spiegel
Chefredaktion
Brandstwiete 19
20457 Hamburg

Betrifft: Spiegel-Titelgeschichte vom 8.9.03, "Panoptikum des Absurden", S. 58-76

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 8.9.03 veröffentlichten Sie unter der Überschrift "Panoptikum des Absurden" eine Titelgeschichte über sogenannte "Verschwörungstheorien" über die Attentate vom
11. September 2001. Da Sie mir im Vorfeld Ihres Artikel mehrere Fragen zur Stellungnahme zugeschickt haben, erlaube ich mir, Ihnen nun meinerseits einige
Fragen zu stellen.
In dem Artikel haben Sie meinem Kollegen Willy Brunner und mir vorgeworfen, wir würden Aussagen "bis an den Rand der Fälschung zurechtbiegen und
zurechtzimmern" und Augenzeugen verschweigen, die nicht in unserer konspiratives Weltbild passen, wie zum Beispiel Lee Purbaugh, der, wie der Spiegel geschrieben hat, gesehen haben will, wie sich das riesenhafte Flugzeug, eine Boeing, bei Shanksville in den Boden bohrte.

Im Originalzitat ist aber weder von einem riesenhaften Flugzeug, noch von einer Boeing die Rede:
"There was an incredibly loud rumbling sound and there it was, right there, right above my head; maybe 50 feet up... I saw it rock from side to side then, suddenly, itdipped and dived, nose first, with a huge explosion, into the ground. I knew immediately that no one could possibly have survived."Independent, 13.8.02


Warum erwecken Sie den Eindruck, der Zeuge hätte in dem von Ihnen zitierten Zitat von einer Boeing gesprochen und verschweigen gleichzeitig, was dieser Zeuge der
Presse noch gesagt hat:
"Yes, there was another plane," Lee said. "I didn't get a good look but it was white and it circled the area about twice and then it flew off over the horizon." Daily Mirror, 13.9.01

Warum verschweigen Sie, daß etwa ein halbes Dutzend Zeugen diesen „weißen Jet“ sowohl vor als auch nach der Explosion wahrgenommen hat? Und daß alle Zeugen in ihren O-Tönen immer nur von einem Flugzeug (und nicht von einem UnitedAirlines-Jet oder einer Boeing) sprechen, das hinter den Wäldern verschwand?
Aber wer ist eigentlich dieser Lee Purbaugh, der laut Spiegel eine Boeing am Boden zerschellen sah und somit für die Pentagon-Version als Hauptzeuge des ShanksvilleAbsturzes gilt? Seinen Job auf dem Gelände mit dem guten Blick auf die Absturzstelle trat er erst einen Tag vor dem Crash an:
„Lee Purbaugh, 32, working just his second day at Rollock Inc., a scrap yard next to the reclaimed strip-mine land."
Pittsburgh Post-Gazette, 12.11.02

Gegenüber Medien erklärte der ehemalige Navy-Mann, daß es sich bei dem unbekannten Flugzeug nicht um einen Militärjet gehandelt habe:
„Lee Purbaugh, who served three years in the US Navy, said he did not believe it was a military plane."Independent, 13.08.02.

Haben Sie dieses andere Flugzeug ausgeblendet, weil Sie die offizielle Version mit allen Mitteln, bis hin zur Kollegenverleumdung, verteidigen wollen?
Wir wollten mehr über Purbaugh wissen und haben deshalb versucht, über seine damalige Firma Rollock Inc. mit ihm in Kontakt zu treten. Der Mann arbeitet nicht
mehr bei ihm, sagte uns der Inhaber, Mr. Kordell. Und er könne uns leider auch nicht sagen, wo Lee Purbaugh sich jetzt aufhält.

Vielleicht weiß der Spiegel mehr über seinen „Kronzeugen“ und kann hier weiterhelfen? Ich würde dem Mann bei einer Neuauflage des Buches gerne etwas
Raum gönnen. Auch Ihr zweiter, in dem Artikel vom 8.9.03 zitierter Zeuge Eric Peterson spricht in der Originalquelle nicht von einem „United-Airlines-Jet“, wie Sie schreiben (siehe Zitate im Anhang).
Mit seinen Eindrücken von der Unfallstelle und der Aussage, er hätte „um den noch brennenden Einschlagkrater identifizierbare Flugzeugtrümmer gesehen“, steht er
allein auf weiter Flur.
Noch vor kurzem erzählte Jeff Phillips, ein anderer Zeuge am Ort des Geschehens, einem Fernsehteam:
„Als wir zur Einschlagstelle kamen, haben wir erst einmal gesucht. Wir waren über zwanzig Leute, die Rettungskräfte und die Feuerwehr, und wir haben uns alleangesehen und gefragt, wo sind die Leute, wo ist das Flugzeug. Alles was da war, waren kleine Stücke, das größte, was wir auf dem Boden gefunden haben, wargerade mal so groß ( macht eine tellergroße Handbewegung ) Wir haben gesucht und uns gefragt, wo ist der Rest von dem Flugzeug? WDR Doku: Täuschung oder Wahrheit, 10.9.03
Hier noch weitere Kostproben, der Rest im Anhang.
Homer Barron:
''It didn't look like a plane crash because there was nothing that looked like a plane,'' Pittsburgh Post-Gazette 12.9.01

Nena Lensbouer:
"But I got there and there was nothing - nothing there but charcoal. Instantly, it was charcoal." Pittsburgh Post-Gazette 12.9.01

Wallace Miller, Leichenbeschauer in Somerset County:
He was stunned at how small the smoking crater looked, he says, "like someone took a scrap truck, dug a 10-foot ditch and dumped all this trash into it." Miller says, "I stopped being coronerafter about 20 minutes, because there were no bodies there."
Bible Network News, 26.6. 2002

„Wenn man es nicht wusste, hätte man glauben können, das Flugzeug sei ohne Insassen gewesen“, sagte Miller. „Man hätte meinen können, sie hätten sie woandersabgesetzt“.
Quelle: Jere Longman, Todes-Flug UA 93,S: 274

Capt. Frank Monaco von der Pennsylvania State Police:
"There's nothing in the ground you can see," Monaco said of the crash site. "It just looks like tiny pieces of debris." courier-journal.com, 12.9.01

Warum verschweigt der Spiegel all diese Zeugen, die das bestätigen, was uns auch Ernie Stull im März erzählte:

„Das Flugzeug hat sich total zerlegt. Puff! Es krachte auf den Boden und löste sich auf - vollkommen."

Was soll überhaupt die Geschichte mit Ernie Stull und den Turbinen? Ob Ernie Stull Ihnen gegenüber von einer Turbine berichtet, die er im Gebüsch gesehen habe, oder
uns gegenüber von zweien, von denen er nur vom Hörensagen wußte: Tatsache ist doch, daß bis zur Abschlußpressekonferenz des FBI in keiner Zeitung etwas über die angeblichen Turbinen stand. Und auch bei der Abschlußpressekonferenz sprach das FBI neben einem kleinen Rumpfteil nicht von „beiden Turbinen“, wie Ernie Stull,
sondern nur von einem Teil einer Turbine.

Am 25.9.01 konnte man in der Pittsburgh Post-Gazette über diese Abschlußpressekonferenz lesen:
„FBI spokesman Bill Crowley said that the largest piece of plane recovered was a shred of fuselage skin that covered four windows -- a piece seven feet long from ajetliner that was 155 feet long. The heaviest piece, he said, was a half-ton section of engine fan. Pittsburgh Post-Gazette, 25.9.02

Weder von diesem angeblichen Triebswerksteil noch von anderen identifizierbaren Trümmerteilen sind aber bis heute Fotos aufgetaucht. Damit blieb das FBI
Sachbeweise für seine Behauptungen schuldig. Wir haben uns für unsere Dokumentation ebenfalls vergeblich um Fotos der Turbinen und anderer identifizierbarer Trümmerteile bemüht.
Unsere Fragen an Sie: Warum haben Sie in Ihrem Artikel weder identifizierbare noch sonstige Trümmerteile der angeblich abgestürzten Boeing 757 oder irgend eines
anderen Flugzeuges abgebildet? Haben Sie auch keine Fotos gefunden? Wenn nein - glauben Sie, daß es für eine Flugunfalluntersuchung normal ist, daß hinterher
überhaupt keine fotografische Dokumentation (Einzelaufnahmen) der Trümmer existiert?

Warum verschweigen Sie Ihren Lesern, daß der eigentliche Skandal darin besteht, daß die nach Expertenmeinung beste Flugunfalluntersuchungsbehörde der Welt,
NTSB, bis heute keinen einzigen Bericht über die vier Flugzeugkatastrophen vom 11.9.01 veröffentlicht hat? Wo sonst auf der NTSB-Website seitenlange Untersuchungsberichte stehen, findet sich nur der dürre Satz :

"This event is being investigated by the Federal Bureau of Investigation as a criminal act.”

Das heißt, daß das NTSB die Flugunfälle bis heute nicht untersuchen konnte, wodurch der Nachwelt unwiderruflich unbestechliche Beweise verloren gingen.
Auch die folgenden, angeblich an der Absturzstelle gefundenen Gegenstände gingen in den Besitz des FBI über:

  • · Der Voicerecorder, dessen Aufzeichnungen scheinbar beliebig interpretierbar sind. Erst hieß es von Seiten des FBI, die Passagiere hätten das Flugzeug zum Absturz gebracht, jetzt sollen es die Hijacker gewesen sein.
  • · Ein Datenschreiber, der bis heute nicht ausgewertet wurde.
  • · Zwei Bibeln, eine davon aufgeschlagen mit Psalm 121: "I will lift up mine eyes unto the hills, from whence cometh my help . . ."
  • · Das Paßfoto eines Hijackers und Anweisungen, „that documents provided hijackers with instructions and spiritual guidance for their suicide missions”.(US-Justizminister John Ashcroft )

Außerdem wurden 270 Kilo Leichenteile, also nicht mal zehn Prozent des ursprünglichen Körpergewichts, gefunden - ohne einen Tropfen Blut, wie Wally Miller,
der Leichenbeschauer von Somerset County, zu berichten weiß:

He estimated the average weight of each of the 44 people aboard flight 93 was 79.5 kilograms, for a total body mass of 3500 kilograms. "We recovered 270 kilograms...."
"I've seen a lot of highway fatalities where there's fragmentation," Miller said. "The interesting thing about this particular case is that I haven't, to this day, 11 monthslater, seen any single drop of blood. Not a drop." The Age, 9.9.02

„Ich habe keinen Tropfen Blut gesehen, nicht einmal am ersten Tag“
Quelle: Jere Longman: Todes-Flug UA 93, S. 324

Über die Farce der anschließenden Identifizierung durch das Militär habe ich in meinen Buch „Operation 9/11“ ausführlich berichtet.
Wenn Sie auf Grund dieser Tatsachen weiterhin die offizielle Version für die einzig richtige halten, dann ist das Ihre Sache. Wir halten es allerdings für eine
Unverschämtheit Ihrerseits, andere Meinungen auf infamste Weise herabzuwürdigen, noch dazu, wo Sie nachgewiesenermaßen alles verschweigen, was Ihnen nicht in Ihr Weltbild paßt.
Daß mittlerweile auch immer mehr amerikanische Zeitungen die offizielle Version bezweifeln, scheint Ihnen ebenso entgangen zu sein, wie die Berichte im Daily
Mirror, im Independent aber auch bei Ihrer Konkurrenz „Stern“, der schon am 9.10.2002 über Flug 93 schrieb:
Zum Stillschweigen verpflichtet
Die meisten Zeugen sind verstummt, seit das FBI sie gründlich verhörte. Einige sind zum Stillschweigen verpflichtet worden. So wurde den Fluglotsen von Cleveland, dieden Kurs von UA 93 bis zuletzt verfolgt haben, bei Strafe verboten, mit irgendjemandem darüber zu reden.Aufschluss über die Ursachen des Absturzes könnte der Flugschreiber geben. Doch die Auswertung seiner Daten ist auch ein Jahr nach der Tragödie Geheimsache. Die Tonbänder der Anrufe von Bord hat das FBI beschlagnahmt, sie sind seither unterVerschluss. Bei anderen Abstürzen brauchten die Behörden nur Stunden, umCockpit-Recorder und andere Aufnahmen zu veröffentlichen. Fragen zum Hergang der Katastrophe werden in den USA ohnehin nicht mehr laut.“
Stern.de - 2002-09-10

Dem ist nichts hinzufügen.

Da Sie ja nun als höchstrichterliche „Meinungsinstanz“ mit Ihrem inquisitorischen Artikel, soweit es unseren Part angeht, das erreicht haben, was Sie wahrscheinlich
erreichen wollten, nämlich ein Berufsverbot für uns beim WDR, können wir nur hoffen, daß Sie bei Ihren Autoren dieselben Maßstäbe anlegen.
„Eine Boeing 757 samt Insassen in diesem Loch? Der Laie wundert sich, die Fachleute schweigen. Oder gibt es noch eine andere, viel schrecklichere Wahrheit?“
Diesem von Ihnen auch in Ihrem diffamierenden Artikel wiedergegebenen Film-Zitat ist solange nichts hinzuzufügen, bis der Fall einer seriösen Untersuchung unterzogen wurde.
Bis dahin haben wir uns im Hinblick auf den Film „Aktenzeichen 11.9. ungelöst“ und das Buch „Operation 9/11“ nichts vorzuwerfen, schon gar nicht aufgrund schlecht
recherchierter und einseitiger Polemiken, wie der von Ihnen veröffentlichten. Wir können Ihren Lesern nur empfehlen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich
das Buch zu kaufen sowie das Filmmanuskript zu lesen. 

Mit freundlichen Grüßen
Gez:
Willy Brunner (Co-Autor und Produzent „Aktenzeichen 11.9. ungelöst“)
Gerhard Wisnewski (Co-Autor „Aktenzeichen 11.9. ungelöst“, Autor „Operation 9/11“)

P.S.: Alle hier wiedergegebenen und weitere Zitate befinden sich im Anhang

Quelle des Originalbeitrags: http://wahrheit.ch/dateien/100803-Symposium-Wisnewski-Spiegel-Text.pdf

Gerhard Wisnewski: Rezension- Operation 9/11

Das politische Buch

Fragen zum 11. September
Zwei Sachbücher arbeiten fürs breite Publikum die Anschläge vom 11. September 2001 auf. Sie könnten nicht gegensätzlicher sein.

VON ANDREAS TUNGER-ZANETTI

Auf beiden Büchern springt dem Interessierten schon ein Kleber entgegen:
«Sachbuch des Monats». Doch da hört das Gemeinsame schon fast auf. Das Buch «11. September. Geschichte eines Terrorangriffs», zusammengestellt von der
Redaktion des deutschen Magazins «Der Spiegel», bietet eine Art literarischer Reportage des allgemein bekannten Geschehens. Gerhard Wisnewskis «Operation
9/11» stellt genau diese Version radikal in Frage. Er tut es nicht als Erster, aber immer noch spannend und genau wie für seine Fernsehdokumentation in der
deutschen ARD. 

Verschwörung anders herum

Wisnewski liest die Ereignisse des 11. September 2001 nicht als eine Operation islamischer Terroristen, sondern als Komplott der US-Regierung. Er zeigt zahllose
Ungereimtheiten in der offiziellen Version auf, die diesen Schluss stützen. Warum etwa hat das FBI das Testament von Mohammed Atta, dem Anführer der 19
Terroristen, nur in englischer Übersetzung, aber nicht als arabisches Originaldokument veröffentlicht? Warum sind die amtlichen Berichte über die
Identifizierung der Opfer bei den Abstürzen im Pentagon und in Pennsylvania so wortkarg? Warum beobachteten die Fluglotsen am Radar so seltsame Schlenker an
den Flugrouten der entführten Maschinen? Warum reagierte die US-Luftwaffe so spät? Warum sassen in der Pentagon-Maschine auffällig viele Militärs und
Waffenexperten? Warum stürzten die Türme des World Trade Center so sauber zusammen? Und so weiter und so fort.

Teilweise überzeugend

Schritt für Schritt zeigt Wisnewski, wo die offizielle Version nicht aufgeht und was alles dafür spricht, dass US-Regierung und FBI die Attentate inszeniert und dabei
eine gewisse Anzahl von Opfern in Kauf genommen haben. Das Motiv wäre gewesen, die nachfolgenden Kriege und weltweite Überwachung zu rechtfertigen.
Ungeheuerlich! Aber undenkbar? Wisnewski kann zumindest auf die Teilparallele von Pearl Harbour verweisen sowie auf jüngere Planspiele und Dokumente der USRegierung, die seinen Verdacht vage stützen. Im Detail sind seine Argumente unterschiedlich zwingend. Insbesondere Überlegungen zur Psychologie und Politik
sind ihrer Natur nach «weich» und in diesem Fall oft nicht überzeugend. Und zu Expertenmeinungen über brennende Wolkenkratzer finden sich immer auch Gegenexperten. Aber immerhin weist Wisnewski seine Quellen in 322 Fussnoten und einer dreiseitigen Literaturliste nach.

Wertlose Details

Nichts davon beim «Spiegel». Er nimmt offenbar sämtliche «Fakten» aus der USRegierungsküche ungeprüft für korrekt, recherchiert auch selber fleissig und erwartet
im übrigen Respekt vor der Gemeinschaftsleistung der 48 «Spiegel»-Mitarbeiter. Da erfährt man, dass schon der Onkel des polnischstämmigen Fensterputzers am World
Trade Center Amerikaner war, und was im Bankettsaal im 106. Stock am 11. September auf dem Menu stand, und hunderte von Details derselben wertlosen
Währung. Geschrieben ist das Ganze mit einem manchmal penetranten literarischen Anspruch. Quellenkritik findet nicht statt, das Buch enthält keinen einzigen exakten
Quellennachweis. Dafür immer wieder suggestive Phrasen wie diese: «Religiöser Fanatismus? Natürlich.» Der Leser muss dem «Spiegel» vertrauen sofern er das
Buch als Sachbuch lesen will oder das Ganze als mittelmässige literarische Reportage über ein historisches Ereignis nehmen.

Unbeantwortete Fragen

Am ergiebigsten ist das Kapitel, das die Ermittlungen der deutschen Behörden ausbreitet. Der «Spiegel» stellt dabei «eine seltsame Schieflage» fest: «Die
deutschen Fahnder finden eine Menge heraus und teilen es den Kollegen in Amerika und anderswo mit aber wenig kommt zurück.» Klar ist nur, dass es die Hamburger
Terrorzelle und ein breites Umfeld mit Kontakten nach Afghanistan gab. 
Flogen also doch Atta & Co. vier Flugzeuge mit etwa 250 Menschen an Bord in den Tod? Vielleicht. Vielleicht flogen sie auch nur in die New Yorker Türme mit
Vorwissen des FBI, das die andern beiden Abstürze simulierte. Oder das FBI entführte die Entführer und simulierte alle vier Anschläge? Die vielen möglichen
Antworten sollte man nicht, wie der «Spiegel» es in der Ausgabe vom 14. 10. 2002 tat, lächerlich machen, sondern prüfen und mit Fakten erhärten oder widerlegen. Das verlangen im Übrigen auch zahlreiche US-Bürger, zum Beispiel im Internetforum «Unbeantwortete Fragen» (www.unansweredquestions.org).
Sie fragen sich, warum die US-Behörden zu so vielen Unklarheiten keine Originaldokumente vorlegen oder einfach schweigen.

Gerhard Wisnewski: Operation 9/11. Angriff auf den Globus, München, Knaur, 414
Seiten, Fr. 22.60
Stefan Aust / Cordt Schnibben (Hg.): 11. September. Geschichte eines
Terrorangriffs, München, dtv, 288 Seiten, Fr. 21,90


© Neue Luzerner Zeitung; 2003-08-26; Seite 36 ; Luzerner Zeitung Kultur
Quelle des Originalbeitrags: http://wahrheit.ch/dateien/100103-Symposium-Wisnewski-NLZ.pdf

Wiedersehen mit 9/11: Eine kleine Bilanzierung

Die ehemalige FBI-Mitarbeiterin und Gründerin der “National Security Whistleblowers Coalition“, Sibel Edmonds, legt nahe, dass man bei 9/11 einmal das gute alte Rechnungswesen zum Recht kommen lassen sollte: Wer hat gewonnen, wer hat verloren?

Warum das World Trade Center zerkrümelt ist (von einem Laien für Laien)

Am 13. September 2001, zwei Tage nach “dem Tag, der die Welt verändern sollte” (die Überreste der Türme qualmten noch), präsentierte Professor Bazant, weltweit führender Experte für die Skalierung der Festkörperphysik, eine Pressemitteilung mit dem Titel Why did the World Trade Center towers collapse?. Im Januar 2002 wurde die Untersuchung im Journal of Engineering Mechanics der American Society of Civil Engineers veröffentlicht. Professor Bazant et al. legen anhand einer vereinfachten Rechnung dar, daß ein progressiver, gravitationsbedingter  Totalkollaps der beiden einst höchsten Gebäude der Welt unausweichlich war, nachdem die Flugzeuge hineingeflogen sind und mehrere Stockwerke in Brand setzten.

Zehn Jahre nach 9/11: Haben wir etwas daraus gelernt?

In wenigen Tagen wird sich der 11. September 2011 zum zehnten Mal jähren. Wie gut hat sich die offizielle Darstellung dieses Ereignisses durch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über diesen Zeitraum hinweg gehalten?

Bröckers / Walther

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Zehn Jahre danach - Der Einsturz eines Lügengebäudes

Paul Schreyer

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Inside 9/11 - Neue Fakten und Hintergründe zehn Jahre danach

Daniele Ganser

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