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TOPIC: Medienüberblick: Terror in Norwegen

Medienüberblick: Terror in Norwegen 01 Aug 2011 11:46 #2104

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Dass die Terroranschläge von Oslo und Utoya nicht von einem “islamistischen” sondern von einem rechtsextremistischen Fanatiker begangen wurden, hat nicht nur den “Al Qaida”- Automatismus der notorischen Terrorexperten irritiert; auch die medialen Platzhirsche der Deutungs,- und Meinungshoheit ringen noch um die Sprachregelung. Da der Täter überlebt hat, kommt “Selbstmordbomber” nicht in Frage, der Begriff “Terrorist” ist seit 9/11 stramm mit dem Islamismus konnotiert und scheint den Leitarartiklern bei einem blonden Norweger wohl noch etwas unpassend, weshalb zB “Bild” von Anders Behring Breivik nur als “Massenmörder” oder “Killer” spricht. Weiterhin kursieren mit “einsamer Wolf”, “Wahnsinniger”, “Bestie” viele weitere Begrifflichkeiten, die das Massaker in die Richtung eines pathologischen Einzeltäters rücken. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass Behring Breivik völlig allein gehandelt hat – wenn er es tat, dann wäre er der Phänotyp jenes unauffällig mitten unter uns lauernden und planenden Terroristen, den “Sicherheitsexperten” und Politiker seit Jahren als gefährlichste Spezies des internationalen Terrorismus porträtieren: ein “Schläfer”. Er wäre sogar der erste entdeckte und überführte Täter dieser besonders heimtückischen Spezies vor der seit dem 11.9.2001 so eindringlich gewarnt wurde, weil sie jederzeit die heimische Fußgängerzone in die Luft jagen könnte.
www.broeckers.com/2011/07/31/die-protoko...-weisen-von-mekka-2/
Ein ernüchternder Gedanke, daß man zur Strafverfolgung eines Ladendiebs bessere Beweise braucht als dazu, einen Weltkrieg anzufangen. Anthony Scrivener
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Aw: Medienüberblick: Terror in Norwegen 01 Aug 2011 11:48 #2105

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„Ich sehe keine Ansätze zur Nachahmung bei Rechtsextremen“
Der scheidende BND-Präsident Ernst Uhrlau über Oslo und islamistische Attentate, die gefährlichsten Terrorregionen der Welt – und sein schönstes Erlebnis
www.tagesspiegel.de/politik/ich-sehe-kei...xtremen/4450094.html
Ein ernüchternder Gedanke, daß man zur Strafverfolgung eines Ladendiebs bessere Beweise braucht als dazu, einen Weltkrieg anzufangen. Anthony Scrivener
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Aw: Medienüberblick: Terror in Norwegen 01 Aug 2011 11:48 #2106

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Anders Behring Breiviks Stichwortgeber und Vordenker kommen aus der Mitte der Gesellschaft
Breiviks Tat war wahnsinnig, seine Ansichten waren es zum größten Teil jedoch nicht – oder wenn überhaupt, müsste man sie als den mittlerweile „ganz normalen Wahnsinn“ bezeichnen. Mit seinem Weltbild lassen sich in den USA Wahlen gewinnen, wie Kandidaten der Tea-Party-Bewegung bewiesen haben. Breiviks Ideologie lässt sich am ehesten unter dem Begriff „neokonservativ“ fassen: Pro-amerikanisch, pro-israelisch, wirtschaftsliberal und christlich-konservativ. Auch sein Nationalismus steht nicht im Widerspruch zur „europäischen Idee“. Im Gegenteil.
www.hintergrund.de/201107291663/globales...er-gesellschaft.html
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Aw: Medienüberblick: Terror in Norwegen 01 Aug 2011 11:51 #2107

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Nu will man doch irgendwie den Spin wieder hinkriegen.

Weltbild des norwegischen Attentäters
Rechter Bruder der Dschihadisten


Mit dem Mythenkanon des Faschismus

Die semantischen Ähnlichkeiten zu den Islamisten sind nicht zufällig, denn ihre Feindbestimmungen gleichen sich. Die historischen Ursprünge des politischen Konservatismus liegen in der Religion.

Es gibt heute eine europäische Rechte, die sich auf die Theoretiker der zwanziger Jahre bezieht. Sie hat den Mythenkanon des Faschismus, den Glauben an ein reinigendes Blutbad zur kulturellen Wiedergeburt, übernommen und an die Zeit angepasst. Der "Vor-Bürgerkrieg", ausgerufen von Carl Schmitt, einem weiteren ihrer geistigen Ahnen, hat in ihren Augen längst seinen Höhepunkt erreicht.

Die Rechte unserer Zeit fühlt sich bedrängt von einer Political Correctness, mit der "linke Gutmenschen" eine "Diktatur" errichtet hätten, bedroht von der europäischen Einigung, die meist als "EUSSR" verballhornt wird. Ihre Anhänger fordern ethnische und kulturelle Einheit, kämpfen gegen den Säkularismus, den Verlust der Mythen und die Gleichberechtigung der Geschlechter. Sie leben in einem "Interregnum", einer führer- und orientierungslosen "Zwischenzeit", aus der sie glauben, Europa befreien zu müssen. Zur Not durch das heroische Opfer Einzelner. Sie sehen sich im "Widerstand", kämpfen im Geist der "Partisanen" Carl Schmitts und des "Waldgängers" Ernst Jünger.

Diese zum Weltbild geronnenen Ressentiments finden sich eben nicht nur in Breiviks Manifest, sondern auch in Publikationen wie der "Jungen Freiheit" oder der Zeitschrift "Sezession" des neurechten Instituts für Staatspolitik. In diesem Milieu gehört der von Breivik ausgiebig referierte Glaube, dass der Marxismus die Abwehrkräfte der Nationen gegen fremde Einflüsse geschwächt habe, zum Standard-Repertoire. Die grundlegende Aufarbeitung der deutschen Judenvernichtung wird von Breivik als " Holocaust-Religion" abgelehnt, die nur die nationalen Identitäten aufweiche.
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,776735,00.html

Die 9/11 Skeptiker haben Carl Schmitt auch schon früh identifiziert, und zwar als spiritus rectus der neocons. Nu sind also rechte Anschläge = Dschihadisten = Neocons ??? Hmmmm irgendwie haben ja alle die gleiche Basis?!? (Al Quaida nettes Wortspiel 8) ). Die Gefahr des Terrors ist tatsächlich größer als gedacht ;D
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Aw: Medienüberblick: Terror in Norwegen 01 Aug 2011 11:54 #2108

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Aw: Medienüberblick: Terror in Norwegen 16 Dec 2013 04:09 #2923

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Ich bin überzeugt, Oslo war komplett eine Hollywoodinszenierung und Breivik war der Hauptdarsteller. Es stimmte nichts. Weder gab es die schröckliche Bombe in Oslo noch gab es auf dieser Insel oder sonstwo einen einzigen beabsichtigten Toten. Möglicherweise ist bei den Filmaufnahmen ein Schauspieler ersoffen, das ist natürlich nicht ausschließbar.

Der Schauspieler Breivik bietet für jedes Gehirn sowohl eine Identifikationsmöglichkeit als auch das genaue Gegenteil. Man könnte fast vermuten, die Kunstfigur Breivik wurde als humane Persönlichkeitsspaltungsbombe erfunden. Es ist nämlich völlig unmöglich, diesen Breivik logisch erfassen zu können. Wenn man glaubt, man hätte ihn gepackt, zeigen sich an anderer Stelle unlösbare Widersprüche. Dies verwirrt maximal und die Menschen werden in einen ewigen Streit um die richtige Schublade gezwungen. Die Menschheit ist damit geistig lahmgelegt.

Ich kann daher nur warnen, sich mit dieser Figur und dieser Tat anders auseinanderzusetzen als in dem Sinn, wie die dieses Schauspiel inszeniert haben. Weil man bereits bei der Suche nach einem wirklichen Motiv dieser Inszenierung ins geistige Chaos stürzt. Klar, irgendwie hat es mit der sogenannten Terrorismusbekämpfung und daraus folgerbarer Entwaffnung der Völker zu tun.

Zur Sachlage braucht man gar nicht viel sagen. Die Schäden in Oslo entsprachen nicht denen einer zentralen Autobombe und daher fehlte auch der Bombentrichter. Es wurden hunderte kleiner Sprengsätze gezündet, welche die Fenster entglasen konnten aber ansonsten keine größeren Schäden hervorriefen. Nach 5 Tagen wurde zwar der Bombenkrater nachgeliefert, aber man hat dabei vergessen, auch die entsprechenden Gebäudeschäden termingerecht gleich mitzuliefern. Die Diskrepanz bleibt also bestehen.

Beim Geschehen auf der Insel fällt das Wunder auf, daß nach 3 Tagen 18 Menschen von den Toten auferstanden sind. Das ist einsamer Rekord. Bisher stand die Bestmarke nach 3 Tagen bei 1 nach dem Tod Wiederauferstandenem.

Wie bei allen großen die Welt bewegenden Fake-Ereignissen wurde rein zufällig sowohl in Oslo eine Teroristenanschlagsübung abgehalten, allerdings einen Tag vorher, als auch auf der Insel bis wenige Minuten vor Breiviks Eintreffen. Die Übungsziele stimmten rein zufällig bis auf die avisierte Anzahl der jeweiligen Toten überein.

Bei den 18 am 3. Tag wiederauferstandenen Toten kann es sich daher nur um diejenigen Schauspieler handeln, welche herumliegende Tote gespielt hatten und deren tägliches allmorgendliches Aufstehen man am 3. Tag in dieser Weise fehlgedeutet hat.

Jesus Christus bleibt also einsamer Rekordhalter.

Die Toten mußte man deshalb opfern, weil man offensichtlich der großen Herausforderung nicht gewachsen war, in diesem Land die behauptete Anzahl Namen der Toten so unterzubringen, daß niemand Lunte gerochen hätte. Das ist nämlich wirklich ein Problem und an dessen Lösung ist man gescheitert.

Es ist nämlich gar nicht so einfach, einfach Tote zu erfinden, welche nirgendwo bekannt sind. Der namentlich benannte Tote darf nicht direkt nebenan gewohnt haben. Der läuft namlich immer noch herum und kann daher nicht tot sein. Aus diesem Grund hat man dem angeblichen Anonymisierungswunsch der Eltern nachgegeben und nur die Herkunftsstadt veröffentlicht. Samt Name und Bild. Aber Norwegen ist einwohnermäßig ein kleines Land und mit vielen kleinen Dörfern und Städtchen und fast jeder kennt da jeden. Da gelingt es eben nicht, irgendeinem Ort einfach einen Toten anzudichten, den niemand gekannt hat.

Daher hat man das Handtuch geworfen und einfach die Wiederauferstehungsmethode als universelle Problemlösung gewählt. Es ist auch verständlich, daß man sich bei sooo vielen Toten auch schon mal verzählen kann. Jeder weiß heutzutage dank der universalen Bildung, daß man an jeder Hand nur 5 Finger zum Zählen hat und dann wirds ab 10 Toten eben schwierig.

Norwegen war der erste Versuch, ein Attentat gänzlich ohne Tote zu fälschen. Bei Winnenden floß noch echtes Blut, als die staatlichen Killer den Kindern die Geschoße in den Kopf jagten. Bei einem totenlosen Attentat hat man auch keine Probleme mit den Angehörigen, welche vielleicht Genaueres wissen wollen. Wir erinnern uns noch daran, daß in Winnenden die Leichen auf "staatliche" Anordnung hin nicht obduziert werden durften. Und das hat schon Wirbel verursacht.

All dies kann vermieden werden, wenn man die Toten einfach durch Schauspieler ersetzt oder gar nur behauptet.

Also redet nicht um Breivik, das ist nur ein Schauspieler.
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